Versicherungen – Vergleichen und Sparen

Berliner Justizsenator plant noch mehr Hundegärten

Von Manfred Weiblen

Der Berliner Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) plant, noch mehr sogenannte Hundegärten in Berlin einzuführen – möglichst in jedem Stadtbezirk. In Reinickendorf gibt es bereits einen solchen Hundegarten, dabei handelt es sich praktisch um einen Hundespielplatz. Sichtbar sind auch die Spannungen zwischen Hundehaltern und anderen Besuchern der dortigen Grünanlagen zurückgegangen, seitdem Hunde einen eigenen Platz zum Toben haben.

Ungeachtet dessen wird am Leinenzwang festgehalten. Lediglich Hundehalter, die einen Hundeführerschein erwerben, können sich davon befreien lassen. Darüber hinaus muss jeder Berliner Hundehalter für seinen Vierbeiner eine Hundehaftpflichtversicherung nachweisen. Informationen dazu finden Sie bei: http://www.vergleichen-und-sparen.de/hundehaftpflichtversicherung.html

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Die ungleiche Begegnung zwischen Hund und Jogger

Von Manfred Weiblen

Hunde brauchen ihre Bewegung in der freien Natur, Jogger drehen ihre täglichen Runden in Parks und Wäldern. Da kommt es häufiger vor, das beide aufeinandertreffen. In manchen Fällen sind Konflikte vorprogrammiert, wenn sich Jogger und Hundehalter uneinsichtig zeigen und nur wenig Rücksicht füreinander aufbringen. Wie sieht es eigentlich aus, wenn der Jogger oder auch ein Radfahrer durch den Hund verletzt oder zu Fall gebracht wird?

Keine Gnade beim Hundebiss

Das Verwaltungsgericht Berlin hatte jedenfalls kein Verständnis für die außergewöhnliche Situation, die einen Hund motivierte, einen Jogger zu beißen. Dieser betrieb im Wald Power-Walking und hat sich auch dementsprechend bewegt. Auf den Hund muss das schon ein wenig bedrohlich gewirkt haben, nicht umsonst biss er zu. Ärgerlich für den Jogger, folgenreich auch für den Hundehalter: Sein Tier wurde fortan als gefährlich eingestuft und darf nur noch mit Leine und Maulkorb ausgeführt werden.

So schnell kommt es zu einer Mitschuld des Joggers

Wer als Jogger unterwegs ist, muss sich auch auf die Dinge konzentrieren, die sich in seiner Laufrichtung abspielen. Dabei ist die Laufgeschwindigkeit immer anzupassen. Das gilt auch dann, wenn der Jogger einen nicht-angeleinten Hund erblickt und mit unverminderter Geschwindigkeit weiterläuft. Er muss damit rechnen, dass der Vierbeiner ihm in den Weg läuft und es zum Sturz kommen kann. Daher hat das Oberlandesgericht Koblenz in einem solchen Fall dem Hundehalter nur einen Teil der Schuld zugesprochen. Dementsprechend wurde natürlich der Schadensersatz für den Jogger gemindert. Auch das Amtsgericht München hat in einem ähnlich gelagerten Fall die Ansprüche eines gestürzten Joggers gemindert.

Auch Radfahrer müssen sich anpassen

Wer als Radfahrer einen nicht angeleinten Hund registriert, muss seine Geschwindigkeit ebenfalls anpassen oder ganz vom Rad absteigen. Das entschied das Oberlandesgericht Koblenz. Allein dadurch, dass der Hund den Radfahrer irritiert und dieser in der Folge stürzt, rechtfertigt noch keinen Schadensersatzanspruch seitens des gestürzten Radfahrers.

Haftung kann jeden Hundehalter treffen

Ob nun den Hundehalter ein Verschulden trifft oder auch nicht – in jedem Fall ist eine Absicherung mit der Hundehaftpflicht äußerst wichtig. Diese überprüft bei einem Schaden grundsätzlich, ob der Hundehalter überhaupt in der Haftung steht. Wenn das der Fall ist, dann erfolgt auch eine Schadensersatzleistung. Informationen zur Hundehaftpflicht finden Sie im Internet bei: http://www.vergleichen-und-sparen.de/hundehaftpflicht.html

Ungeachtet dessen haben bereits fünf Bundesländer (Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) die Hundehaftpflicht zur Pflichtversicherung für Hundehalter erklärt. Bei einem Jahresbeitrag je nach Gesellschaft von teilweise weniger als 50 Euro ein kostengünstiger und unverzichtbarer Versicherungsschutz.

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Eigentum verpflichtet

Von Manfred Weiblen

Das Thema Schrottimmobilien ist in vielen größeren Städten ein Thema. Sind sie nicht nur ein Schandfleck im Straßenbild, ziehen sie auch noch ungebetete Besucher an. Wer da nicht richtig sein Eigentum sichert, der sieht sich schnell mit einer ganzen Reihe von Problemen konfrontiert. Das musste nun auch eine Berliner Hauseigentümerin feststellen.

Verwaltungsgericht Berlin ordnete Sicherung des Gebäudes an

In dem maroden Mehrfamilienhaus haben sich seit einiger Zeit Personen mutmaßlich mit bulgarischer und rumänischer Herkunft eingenistet. Wegen des maroden Zustandes des Hauses sahen die Ordnungsbehörden eine Gefahr für Leib und Leben. Eine Umquartierung seitens der Behörden war aber nicht möglich, da es sich nicht um Personen handelte, die Sozialleistungen in Anspruch nahmen. Somit musste die Hauseigentümerin selber die Räumung vornehmen lassen. Zusätzlich wurde sie verpflichtet, das Gebäude gegen weiteres unbefugtes Eindringen zu sichern.

Problem der Haftung

Ein leer stehendes Gebäude bereitet in vielerlei Hinsicht: Ereignet sich auf dem Grundstück oder in dem Gebäude ein Unfall, bei dem Personen geschädigt werden, so haftet der Hauseigentümer. Das ist z. B. der Fall, wenn jemand über Bauschutt stolpert oder beim Betreten einer maroden Treppe stürzt. Das unbefugte Betreten ist dabei zu vernachlässigen, die Haftung des Hauseigentümers überwiegt.

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht hilft

In solchen Fällen ist guter Versicherungsschutz unverzichtbar. Schließlich können die Schadensersatzforderungen schnell die eigene Existenz ruinieren. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht übernimmt die Schadensregulierung und prüft auch, ob die Schadensersatzforderungen überhaupt berechtigt sind. Informationen zu diesem Thema finden Sie im Internet unter: http://www.vergleichen-und-sparen.de/hausundgrundhaftpflicht.html. Wenn z. B. ein leer stehendes Gebäude ordnungsgemäß verschlossen und mit Bauzäunen gesichert ist, dann muss der Hauseigentümer bei Unfällen durch den unbefugten Zutritt Dritter nicht zwangsläufig haften. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht würde eine Schadensersatzforderung entsprechend auch notfalls vor Gericht bestreiten und abschmettern.

 

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Berufshaftpflicht für Psychotherapeuten in Ausbildung

Von Manfred Weiblen

Als Psychotherapeut haben Sie bereits in der Ausbildung viel mit Menschen zu tun, die unter seelischen Belastungen leiden. Zusätzlich zu Ihrer Qualifikation als Mediziner, Psychologe oder Pädagoge werden Sie die medizinische Diagnostik von psychischen Störungen vornehmen. Da die Seele des Menschen eines der höchsten Güter ist, gelten für die Behandlung durch Sie als Psychotherapeut besondere Richtlinien und strenge Maßstäbe. Schon in diese Phase ist es notwendig, dass Sie gegen mögliche Schadensersatzforderungen finanziell geschützt sind. Dafür gibt es die Berufshaftplicht für Psychotherapeuten in Ausbildung.

Warum ist die Berufshaftpflicht für Sie zwingend notwendig?

Vorgeschrieben ist die Berufshaftpflicht für Sie als Psychotherapeut in der Ausbildung zwar nicht, aber dennoch unverzichtbar. In Ihrer Ausbildung absolvieren Sie zahlreiche praktische Ausbildungsphasen. Unter Anleitung führen Sie bereits in den Ambulanzen der Ausbildungszentren Therapien durch. Diese Praxisphasen können auch in kooperierenden Einrichtungen absolviert werden. Bei dieser intensiven Vorbereitung auf Ihre spätere berufliche Tätigkeiten ergeben sich aber auch Risiken, aus denen sich Schadensersatzforderungen entwickeln können.

Wo liegen eigentlich die Risiken des Psychotherapeuten?

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde hat Ende 2012 mit einer Studie verschiedene Fakten zur Psychotherapie auf den Tisch gelegt. Daraus geht z. B. hervor, dass bei jeder zweiten ambulanten Therapie die Patienten keine Verbesserung oder sogar eine Verschlechterung des seelischen Zustandes gezeigt haben. Bei einer stationären Behandlung ist von diesem Phänomen immerhin noch jeder vierte Patient betroffen. Daraus können sich sehr schnell Schadenersatzforderungen ableiten, die wiederum auf Sie in Ihrer Ausbildung als Psychotherapeut zurückfallen können. Selbst bei Gruppentherapien sorgen Nebeneffekte für ein erhöhtes Risiko: Die Patienten können sich im wahrsten Sinne des Wortes untereinander anstecken.

Die Leistungen der Berufshaftpflicht für Psychotherapeuten in der Ausbildung

Wir sind seit 1984 tätig im Versicherungsbereich für Heilwesenberufe und Ärzte. Aus diesem Grund können wir Ihnen auch günstige und leistungsstarke Tarife zur Berufshaftpflicht für Psychotherapeuten anbieten.  Die Deckungssumme für Personen- und Sachschäden liegen zwischen 2 Mio. und 10 Mio. Euro. Dazu kommen noch viele weitere Leistungen wie z. B. die Absicherung für Sachschäden an gemieteten Praxisräumen oder das Abhandenkommen von Patientenhabe. Damit sind Sie gegen eine Vielzahl von Risiken in Ihrer Ausbildung zum Psychotherapeuten durch die Berufshaftpflicht finanziell abgesichert.

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Beißvorfall in Hessen dokumentiert die Notwendigkeit der Hundehaftpflicht

Von Manfred Weiblen

Die Hundehaftpflicht gilt in Hessen nicht für alle Hunde, sondern nur für Hunde bestimmter Rassen, die als gefährlich gelten. Dennoch verzichten immer noch einige Hundehalter darauf, ihren Hund anzumelden oder sogar zu versichern. Welche Folgen das haben kann, zeigt der jüngste Beißvorfall, der sich in Hessen, genauer in Eschborn bei Frankfurt, zugetragen hat.

Kampfhund beißt kleinen Jungen in den Kopf

Es ging ganz schnell: In Eschborn spielten drei Jungen zusammen. Auf einmal näherte sich ein American Staffordshire Terrier sich den Kindern und biss einem der Jungen zweimal in den Kopf. Unter Schock rannte das angegriffene Kind blutend nach Hause, wo es von Helfern versorgt und anschließend mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Pikant bei der ganzen Sache. Der Eigentümer des Hundes hatte überhaupt keine Erlaubnis, einen solchen Hund zu halten. Das Tier war auch nicht versichert. Daher wird der Halter die Schmerzensgeldforderungen wohl ohne Hundehaftpflicht aus der eigenen Tasche bezahlen müssen.

In Hessen gilt keine generelle Nachweispflicht für die Hundehaftpflicht. Auch müssen in Eschborn Hunde lediglich auf Spielplätzen, an Bushaltestellen und in Parks angeleint werden. Kommt es durch einen Hund zu einem Schaden, bleiben die Betroffenen in vielen Fällen auf ihren Kosten sitzen, wenn der Hundehalter finanziell nicht in der Lage ist, die Forderung zu begleichen.

Die Opposition in Hessen drängt auf eine Änderung beim Hundegesetz

Schon seit dem letzten Jahr will die SPD in Hessen einen Vorstoß zu einem verbesserten Hundegesetz in den Landtag einbringen. Entsprechende Vorlagen im Innenausschuss wurden aber abgelehnt, die schwarz-gelbe Koalition hat einen Gesetzentwurf abgelehnt. Vielfach kommt Kritik an der Ablehnung auf, darunter auch durch den Landestierschutzverband. Allein durch die Einführung einer Liste gefährlicher Hunderassen ist die Anzahl der Beißvorfälle in dem Bundesland keineswegs zurückgegangen.

Notwendigkeit der Hundehaftpflicht

Neben dem Tierschutz steht auch der Schutz der Opfer im Fokus. Wer durch einen Hund verletzt oder geschädigt wird, hat Anspruch auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld. Das ist natürlich nur dann durchzusetzen, wenn der Hundehalter in der Lage ist, die Forderung finanziell zu stemmen. Bei vielen Hundehaltern, auch von Nicht-Listenhunden, kann das durchaus zu einem finanziellen Problem führen. Daher ist die Hundehaftpflicht sicherlich zwingend erforderlich.

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Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht: Hauseigentümer haftet für eine brechende Treppe

Wie wichtig die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht für Hauseigentümer ist, zeigt ein kürzlich veröffentlichtes Urteil vom Oberlandesgericht Hamm. Die Richter haben entscheiden, dass ein Hauseigentümer haftet, wen sich jemand auf einer brechenden Treppenstufe verletzt.

Wie kam es zu dem Vorfall?

Ein Mieter wollte den Dachboden eines Mehrfamilienhauses aufräumen. Um den Dachboden zu besteigen, musste er die in der Bodentür integrierte Treppenleiter nutzen. Beim Heruntertragen von Gegenständen brach eine der Stufen und der Mieter stürzte von der Leiter. Dabei zog er sich Verletzungen an den Lendenwirbeln zu. Er klagte auf Schadensersatz und Schmerzensgeld. Die Hauseigentümerin lehnte die Zahlung jedoch ab, weil sie das Gewicht des Mieters als Schadensursache ausmachte. Vor dem Landgericht Münster wurde die Klage des Mieters zunächst abgewiesen. In der Berufung vor dem Oberlandesgericht Hamm wurde die Vermieterin jedoch zu Schadensersatz und Schmerzensgeld verurteilt.

Mangelhafte Unterhaltung der Treppe war Ursache für den Sturz

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht leistet auch in den Fällen, wenn sich jemand bedingt durch einen baulichen Mangel verletzt. Das kann z. B. schon bei einem herabfallenden Dachziegel der Fall sein. Für eine brechende Treppenstufe kommt die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht auch auf.

In dem geschilderten Fall waren die Richter am Oberlandesgericht der Meinung, dass die mangelhafte Unterhaltung der Treppe für den Sturz ausschlaggebend war und nicht das Eigengewicht des Mieters. Die Treppe hätte unter normalen Umständen mit einer Last von bis zu 150 kg belastet werden können. Das war hier noch nicht einmal der Fall. Die Vermieterin hätte regelmäßig die Begehbarkeit der Treppe überprüfen müssen. Aus diesem Grund bekam der Mieter ein Schmerzensgeld in Höhe von 8.000 Euro zugesprochen.

Sinn der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Durch die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht soll der Hauseigentümer gegen die finanziellen Folgen von Schadensersatzansprüchen geschützt sein. Bei einer Schadensersatzforderung prüft die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht, ob der Anspruch rechtmäßig ist. Ist das der Fall, wird der Anspruch des Geschädigten aus der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht abgegolten. Damit ist der Hauseigentümer finanziell entlastet.

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Hundehaftpflicht wie vor 10 Jahren

Von Manfred Weiblen

Einen neuen Tarif zur Hundehaftpflicht bietet das Vergleichsportal vergleichen-und-sparen.de in Zusammenarbeit mit der Adcuri, einem Tochterunternehmen der Barmenia an. Hauptforderung bei der Kalkulation des Tarifes: günstiger Beitrag mit starken Leistungen.

Wenn der eigene Hund zuschnappt oder einen Schaden verursacht, dann ist finanzieller Rückhalt mit einer leistungsstarken Hundehaftpflicht absolut notwendig. Schnell können Schadensersatzforderungen in den fünfstelligen Bereich gehen, wenn Personen geschädigt oder sogar verletzt werden. Dieses Risiko wird mit dem neuen Tarif der Hundehaftpflicht gänzlich ausgeschlossen. Mit einer Deckungssumme von 5 Mio. Euro bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden sind alle erdenklichen Schadensereignisse ausreichend abgesichert. Großes Plus: Die Anforderungen der einzelnen Hundegesetze der Bundesländer sind damit natürlich auch erfüllt.

Was leistet die Hundehaftpflicht noch?

Der Versicherungsschutz geht natürlich noch weiter. Standardmäßig wird bei der Hundehaftpflicht auf den Leinenzwang verzichtet – außer dort, wo dieser gesetzlich vorgeschrieben ist. Natürlich erstreckt sich der Schutz auch auf das Ausführen des Hundes durch fremde Dritte. Wenn also die Enkel oder die Nachbarskinder mit dem Hund Gassi gehen, besteht im Schadensfall Versicherungsschutz durch die Hundehaftpflicht. Und wenn es mit dem Hund in den Urlaub geht, stellt sich nicht die Frage, welches Urlaubsland angesteuert werden soll. Der Schutz der Hundehaftpflicht erstreckt sich generell auf die gesamte EU, weltweit besteht Schutz bis zu einer Dauer von fünf Jahren.

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Pferdehaftpflicht – notwendig oder überflüssig

Von Manfred Weiblen

Über die Pferdehaftpflicht lässt sich ja bekanntlich streiten, schließlich sind Versicherungen ja teuer und nützen nichts. Besser, man legt für bestimmte Schadensereignisse einfach Geld zur Seite und bezahlt davon die Schäden, die z. B. vom Pferd verursacht werden. Dass dieser Gedanke aber schnell in eine verkehrte Richtung kann, zeigt ein Gerichtsverfahren, das Ende März abgeschlossen sein wird. Fazit hieraus: Ohne Pferdehaftpflicht ist die eigene finanzielle Existenz am Ende.

Warum ist die Pferdehaftpflicht eigentlich unverzichtbar?

Als Pferdehalter unterliegen Sie der Gefährdungshaftung. Mit anderen Worten – wenn Ihr Pferd ein Missgeschick verursacht oder einen Unfall auslöst, haften Sie in voller Höhe für die Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen. Das kann schon bei einer zerbissenen Satteldecke der Fall sein und reicht bis zu Unfällen mit Personenschäden, wenn das Pferd von der Weide ausbüxt. Kommt es dabei zu einer Kollision mit Kraftfahrzeugen, hat das fatale Folgen in finanzieller Hinsicht für Sie. Die Gesetzgebung verlangt zwar, anders als bei Hunden, generell keine Pferdehaftpflicht, aber Sie tun sich selber einen Gefallen damit, wenn Sie sich und Ihr Pferd damit absichern.

Der Motorradunfall

Im Sommer 2009 kam es zu einem folgenschweren Unfall auf einer Landstraße. Bei einem Reitturnier haben sich mehrere Pferde losgerissen. Bis auf ein Pferd konnten alle Tiere wieder eingefangen werden. Dieses Pferd wollte eine Straße überqueren, ein Motorradfahrer hatte keine Chance mehr auszuweichen. Er wurde bei dem Zusammenstoß tödlich verletzt, sein Beifahrer erlitt schwere Verletzungen. Da nach polizeilichen Ermittlungen keine überhöhte Geschwindigkeit festzustellen war, wird die Hauptschuld dem Pferdehalter angelastet. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Bewährungsstrafe von sechs Monaten. Anhängig sind im Zuge der Nebenklage nun noch diverse Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen, für die der Pferdehalter nun auch noch aufkommen muss.

Dieser Fall ist sicherlich eher die Seltenheit, zeigt aber auch deutlich auf, warum für Ihr Pferd eine ausreichende Absicherung notwendig ist. Mit der Pferdehaftpflicht sind Sie ausreichend gegen Schadenersatzforderungen und Schmerzensgeldansprüche geschützt.

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Wenn die Kfz-Versicherung bummelt,

Von Manfred Weiblen

dann muss die Kfz-Versicherung auch anfallende Mehrkosten des Geschädigten mit übernehmen. Mit einem Urteil aus dem Jahr 2012 hat das Landgericht Hamburg entscheiden, dass einem Geschädigten die Kosten für den Nutzungsausfall erstattet werden müssen.

Darum entschied das Gericht zugunsten des Geschädigten

Auch wenn man einen Schaden nicht verursacht hat, ist man als Geschädigter manchmal doch der Dumme. Wenn die gegnerische Kfz-Versicherung sich mit der Schadensregulierung Zeit lässt, kann das durchaus für Ärger sorgen. Vor allem, wenn eine Reparatur des beschädigten Fahrzeuges nicht mal eben aus der eigenen Tasche vorgestreckt werden kann. In einem solchen Fall hat der betroffene Fahrzeughalter geklagt und vom Landgericht Hamburg Recht bekommen.

Die Gründe für die Entscheidung

Wer sich die Reparatur des eigenen Fahrzeuges nach einem Schaden nicht leisten kann, muss nicht mehrere Wochen auf die Zusage der gegnerischen Kfz-Versicherung warten. Im vorliegenden Fall hat der Kläger schon im ersten Schriftverkehr der Kfz-Versicherung mitgeteilt, dass er finanziell nicht in der Lage ist, die Reparaturkosten für seinen Pkw vorzustrecken. Dennoch wollte die beklagte Kfz-Versicherung zunächst die Polizeiakte zu dem Unfall einsehen. Das dauerte insgesamt mehr als fünf Wochen. In dieser Zeit konnte der Geschädigte natürlich nicht über sein Fahrzeug verfügen und hat gerichtlich einen Nutzungsfall geltend gemacht.

Die Hamburger Richter sprechen ein deutliches Urteil zugunsten der Verbraucher. Wenn sich eine Kfz-Versicherung mit der Regulierung Zeit lässt, obwohl bekannt ist, dass die Schadensregulierung innerhalb kurzer zeit notwendig wäre, dann muss sich auch für die anfallenden Kosten des Geschädigten zusätzlich aufkommen. Somit hat sich der Schaden für die beklagte Kfz-Versicherung sogar fast verdoppelt.

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Hausratversicherung – Vorsicht: Verwechslungsgefahr!

Von Manfred Weiblen

Die Hausratversicherung schützt das Inventar einer Wohnung gegen Schäden durch Feuer, Leitungswasser oder auch Einbruch. Rund drei Viertel der deutschen Haushalte sind damit abgesichert. Ein Teil der Hauseigentümer in Deutschland verfügt nicht über eine Hausratversicherung. Der fatale Irrglaube: Viele sind der Meinung, dass dieser Versicherungsschutz automatisch in den Schutz für das Wohngebäude integriert ist. Dem ist nicht so. Erst in der vergangenen Woche musste eine Familie aus Baden-Württemberg für diesen Irrtum teuer bezahlen: Es bestand zwar für das abgebrannte Haus eine Gebäudeversicherung, aber eben keine Hausratversicherung.

Wann leistet die Hausratversicherung?

Nach einem Brand leistet die Hausratversicherung Schadensersatz für alle beschädigten oder zerstörten Gegenstände, die zum Hausrat gehören. Die betroffene Familie konnte sich buchstäblich mit dem letzten Hemd auf dem Leib retten. Eine Ersatzwohnung ist zwar vorhanden, doch alles an Kleidungsstücken, Haushaltsgegenstände und andere Dinge müssen erst einmal mühsam zusammengetragen werden. Das kostet viel Geld und kann über die Dauer kaum bewerkstelligt werden. Spenden aus der Nachbarschaft sind zwar eine wunderbare Sache, kann aber über den nicht zu ersetzenden Verlust kaum hinwegtrösten. Da ist natürlich die Hausratversicherung eine wichtige Stütze, zumal darüber alle Gegenstände zum Neuwert ersetzt werden.

Worin besteht der Unterschied zur Gebäudeversicherung?

Die Hausratversicherung schützt finanziell alle Gegenstände, die sich lose im Haus befinden, also den Hausrat. Dazu gehören eine Menge Dinge, wie z. B. Möbel, Bekleidung, Nahrungsmittel oder auch Spielsachen. Alles, was hingegen fest mit dem Haus verbunden ist, fällt nicht unter die Hausratversicherung. Leider liegt darin auch ein weitverbreiteter Irrglaube vieler Hauseigentümer, die der Ansicht sind, dass die Versicherung für das Haus eben auch für die Hausratgegenstände leistet.

Übrigens – die Hausratversicherung leistet nicht nur bei Bränden. Auch ein Leitungswasserschaden z. B. durch einen geplatzten Waschmaschinenschlauch ist hierüber abgesichert. Risiken wie Einbruchdiebstahl und Raub erweitern den Leistungsumfang. Damit gehört die Hausratversicherung zu den wichtigsten Policen überhaupt.

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