Wie rechnen Tierärzte ab?

Der Hund, der ins Auto gerannt ist oder sich beim spielen verletzt hat. Wird der Hund schwer krank, kann die Behandlung beim Tierarzt teuer werden. Hier erfahren Sie, wie Tierärzte ihre Leistung berechnen. Die Tierarzt-Rechnungen sind durch die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) klar geregelt. Sie ist bundesweit für alle praktizierenden Tierärzte bindend. Darin sind rund 800 Preise für alle denkbaren Einzelleistungen festgelegt. Für die Gesamtberechnung werden die Gebühren der anfallenden Einzelleistungen nach dem Baukastenprinzip kombiniert.Für bestimmte Verrichtungen kann noch eine Zeitgebühr erhoben werden. Zusätzlich berechnet der Arzt die Arzneimittel, verbrauchte Materialien wie Spritzen und Verbandsmaterial sowie Auslagen und Fahrtkosten – das sind 2,05 Euro je Doppelkilometer. Am Ende kommt die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzu. Auch wenn Sie ausserhalb der Sprechzeiten zum Tierarzt müssen bzw. eine schwere OP nötig ist, kann der Tierazt bis zum 3-fachen Satz der GOT abrechnen.
Die Tierärzte können aber den üblichen Kostenrahmen zum Beispiel für eine Operation benennen. Sollte dann aber während der Operation ein zusätzlicher Aufwand nötig werden, muss dieser natürlich berechnet werden.
Hilfe für den Ernstfall – wir zahlen Ihren Tierarzt. Vorteilhaft ist grundsätzlich, wenn Hundehalter eine Hunde-OP Versicherung bzw. Krankenversicherung für ihren Hund abschließen. Damit lassen sich Tierarztkosten enorm reduzieren oder fallen erst gar nicht an.
Angeboten werden Krankenvollschutz (Krankenversicherung für Hunde), die auch Vorsorgeuntersuchungen abdeckt (Impfungen usw), oder nur eine reine Hunde-OP-Krankenversicherung die den Eingriff zahlt, der in Vollnakose erfolgt.
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