Versicherungen – Vergleichen und Sparen

Krankenversicherungsbeiträge sollen voll geltend gemacht werden

Ab 2010 ist geplant, dass die Beiträge für die Krankenversicherung steuerlich geltend gemacht werden sollen. So kann jeder Versicherte bis zu 320 Euro pro Jahr bekommen. Für alle Versicherten bedeutet das, dass etwa neun Milliarden Euro steuerlich geltend gemacht werden.

 

Das Bundesverfassungsgericht muss dies noch durch ein Urteil festlegen. Wie die Geltendmachung ablaufen soll, ist noch unbekannt, allerdings werden die Versicherungskosten wohl von der Steuerbemessungsgrenze abgezogen, sodass viele Steuerzahler profitieren können.

 

Dieser positiven Neuerung steht der Gesundheitsfonds ab 2009 gegenüber, der einen Beitragssatz von 15,5 Prozent fordern wird. Berechnet man die Steuerentlastung mit diesem Beitragssatz, würde der Durchschnittsversicherte etwa 200 bis 400 Euro pro Jahr geltend gemacht werden.

 

Für freiwillig gesetzlich Versicherte sind sogar Entlastungen von über 1.000 Euro jährlich drin. Haben Versicherte in der PKV Kinder, so werden die steuerlichen Entlastungen wohl noch ergiebiger ausfallen. Es ist nur fraglich, wie diese an sich gute Idee aufgrund der Finanzkrise durchgesetzt werden kann. Bis 2011 hatte der Staat geplant, frei von Neuverschuldungen zu sein. Mit Steuerauszahlungen an den Versicherten schwer denkbar, sodass abzuwarten bleibt, wie sich diese Planung weiterentwickelt. Der Bund hätte die Entlastung von dem Versicherten mit etwa 3,5 Milliarden Euro aufzufangen; fraglich also, ob diese Planung durchgesetzt werden kann.

 

 

 

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