Archive for Oktober, 2008
Allianz Hundekrankenversicherung
Seit 16.07.2008 bietet auch die Allianz Versicherung eine Hundekrankenversicherung an. Der Versicherungsbedarf der Hundehalter an Hundekrankenversicherungen wächst. Zwar sind derzeit nur 1% aller Hunde krankenversichert, aber der Bestand wächst.
Unsere europäischen Nachbarn stehen der Hundekrankenversicherung schon offener gegenüber. In Schweden sind 50%, in Großbritannien ca. 25% aller Hunde krankenversichert.
Der Versicherungsschutz umfasst:
Freie Tierartzwahl oder Klinikwahl für die Behandlung Ihres Hundes
- Heilbehandlung
Erstattung von 80% der ambulanten und stationären Behandlungskosten
nach Krankheit und Unfall. Dies gilt bis zu 1.000 Euro pro Versicherungsfall
inklusive Medikamente und Verbrauchsmaterial
(im Rahmen der versicherten Leistungen)
- OP-Leistungen
Erstattung von 80% der Tierarztkosten für chirurgische Eingriffe unter Narkose
und deren Nachbehandlung (bis zu zwei Wochen) nach Krankheit und Unfall.
Dies gilt bis zu 3.000 Euro pro Versicherungsfall
(im Rahmen der versicherten Leistungen)
- Versicherungsschutz europaweit bei Reisen bis zu zwei Monaten,
für Ihren unbeschwerten Urlaub
- Limit pro Versicherungsjahr – Erstattung bis zu 4.000,- Euro jährlich
- Serviceleistungen wie Benennung einer Tierpension,
wenn Sie verreisen oder ins Krankenhaus müssen.
- Kostenlose telefonische Erstberatung durch unabhängige Anwälte bei allen
rechtlichen Fragen in Zusammenhang mit dem versicherten Tier
- Sofortiger Versicherungsschutz bei Unfall, nur bei Krankheit 3 Monate Wartezeit
Eine Berechnung der Allianz Hundekrankenversicherung kann hier erfolgen: >>> Allianz Hundekrankenversicherung
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Kieferorthopädie
Vor zwanzig Jahren oft ein Makel für Kinder, heute nichts ungewöhnliches mehr: Die Zahnspange. In Deutschland bekommen heute mehr als eine Million Kinder jährlich eine Zahnspange. Diese deutliche Steigerung gegenüber früher hat mehrere Gründe. Viele Eltern legen bei ihren Kindern Wert auf gepflegte und gerade Zähne.
Die Kieferorthopäde blickt aber nicht vordergründig auf die Schönheit der Zähne. Ihm geht es vielmehr um die medizinischen Aspekte. Für ihn es wichtig, ob eine Fehlstellung die Gesundheit beeinträchtigen kann.
Wenn Zähne schief stehen oder der Biss nicht stimmt, kann das im Laufe der Zeit negative Folgen haben. Durch schlechte Kaufunktion kann es z. B. zu Beschwerden für Magen und Darm führen. Weiterhin führt der „schiefe“ Biss sogar irgendwann zur Belastung des Kiefers, selbst Nackenbeschwerden sind nicht auszuschließen. Schiefstehende Zähne begünstigen Karies und selbst die Atemwege können durch eine Fehlstellung nachts belastet werden.
Gründe für die Fehlstellung von Kiefer und Zähnen können Veranlagung sein. Oft sind es aber auch sehr einfache Ursachen. Schon das Daumenlutschen, der Schnuller oder Kauen von Fingernägeln begünstigt diese Fehlstellungen.
Mittlerweile bieten einige Zahnzusatzversicherungen Leistungen für den Bereich Kieferorthopädie an. Die Zahn- oder Kieferfehlstellung wird mit 1 bis 5 benotet. Erst ab dem 3. Grad leistet die Gesetzliche Krankenversicherung. Das muss nicht bedeuten, das ein Grad von 1 oder 2 bei der Fehlstellung keine Ursachen haben kann. Deshalb ist eine Zahnzusatzversicherung unbedingt empfehlenswert, da Kosten für die Behandlung von Zahn- oder Kieferfehlstellung über einen längeren Zeitraum mit mehreren tausend Euro zu Buche schlagen.
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Beschluss eines Gesetzes zur gesetzlichen Krankenversicherung
Am 17. Oktober 2008 hat der Bundestag das Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen der gesetzlichen Krankenversicherung verabschiedet. Hierbei geht es darum, die Gesundheitsreform weiter voranzutreiben. Eine Entschuldung für die gesetzlichen Krankenversicherungen enthält das Gesetz, welches 2009 inkraft tritt.
Ein weiterer Beschluss geht aus dem Gesundheitsfonds hervor: Nicht mehr nur jene Krankenkassen, die bundesweit tätig sind, können insolvent werden. Dies und die Tatsache, dass die Patientenversorgung weiterhin verbessert werden soll, gehen aus dem neuen Gesetz hervor. Insbesondere kümmert sich das Gesetz um die Früherkennungsuntersuchungen und um die sozialmedizinische Nachsorge von Kindern, die schwerkrank sind.
Medizinische Hilfsmittel sollen für den Versicherten leichter zugänglich sein und es gibt Neuerungen im psychotherapeutischen Bereich. Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten haben bislang eine Altersgrenze von 68 Jahren – diese hebt das Gesetz auf.
Auch die Mindestquote von Medizinern im psychotherapeutischen Bereich wird auf 25 Prozent angehoben; für Kinder und Jugendliche auf 20 Prozent. Die gesetzlichen Krankenversicherungen sind verpflichtet, für einen Zeitraum von 40 Jahren genügend Deckungskapital zu bilden; so wird die Versorgungszusage der Versicherten gesichert. Finanzielle Unterstützung ist laut Gesetz durch die eigene Kasse und durch Fusionen mit anderen Kassen möglich. Der Bundesrat muss dem Gesetzesentwurf nun noch zustimmen, damit es inkraft treten kann.
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Auch Internetversicherung muss telefonisch erreichbar sein
Die Deutsche Internetversicherung wurde vom Bundesverband der Verbraucherschutzzentralen verklagt, als diese im Angebot eine KFZ-Versicherung gesehen hatte, die lediglich in den Weiten des World Wide Web abgeschlossen werden kann. Keine Telefonnummer wurde als Kontaktmöglichkeit angegeben, lediglich die Varianten, die Deutsche Internetversicherung via E-Mail oder per Post zu kontaktieren. Somit ist es dem Verbraucher ausschließlich möglich, mit dem Anbieter der KFZ-Versicherung über das Internet und per Post in Kontakt zu treten.
Zwar gibt es ein Kontaktformular auf der Internetpräsenz der Deutschen Internetversicherung, allerdings gar keine telefonische Kontaktmöglichkeit. Wird allerdings ein Versicherungsvertrag im Internet abgeschlossen, werden die telefonischen Kontaktdaten der Deutschen Internetversicherung freigegeben. Mit einem Urteil, welches vom Europäischen Gerichtshof am vergangenen Donnerstag verhängt wurde, konnten nun die Rechte der Verbraucher und von jenen Personen, die keinen Internetanschluss besitzen, gestärkt werden.
Der Europäische Gerichtshof stellte in seinem Urteil fest, dass Internetversicherungen generell auch für potenzielle Kunden via Telefon erreichbar sein müssen. Verfügen die Interessenten über eine eigene E-Mail-Adresse, kann natürlich auch das Kontaktformular in der elektronischen Maske der Internetpräsenz des Versicherungsunternehmens genutzt werden, aber in diesem Falle hat der Anbieter die Pflicht, dafür Sorge zu tragen, dass die E-Mails binnen 30-60 Minuten beantwortet werden. Nachzulesen ist dieses Urteil im Aktenzeichen C 298/07.
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Krankenversicherungsbeiträge sollen voll geltend gemacht werden
Ab 2010 ist geplant, dass die Beiträge für die Krankenversicherung steuerlich geltend gemacht werden sollen. So kann jeder Versicherte bis zu 320 Euro pro Jahr bekommen. Für alle Versicherten bedeutet das, dass etwa neun Milliarden Euro steuerlich geltend gemacht werden.
Das Bundesverfassungsgericht muss dies noch durch ein Urteil festlegen. Wie die Geltendmachung ablaufen soll, ist noch unbekannt, allerdings werden die Versicherungskosten wohl von der Steuerbemessungsgrenze abgezogen, sodass viele Steuerzahler profitieren können.
Dieser positiven Neuerung steht der Gesundheitsfonds ab 2009 gegenüber, der einen Beitragssatz von 15,5 Prozent fordern wird. Berechnet man die Steuerentlastung mit diesem Beitragssatz, würde der Durchschnittsversicherte etwa 200 bis 400 Euro pro Jahr geltend gemacht werden.
Für freiwillig gesetzlich Versicherte sind sogar Entlastungen von über 1.000 Euro jährlich drin. Haben Versicherte in der PKV Kinder, so werden die steuerlichen Entlastungen wohl noch ergiebiger ausfallen. Es ist nur fraglich, wie diese an sich gute Idee aufgrund der Finanzkrise durchgesetzt werden kann. Bis 2011 hatte der Staat geplant, frei von Neuverschuldungen zu sein. Mit Steuerauszahlungen an den Versicherten schwer denkbar, sodass abzuwarten bleibt, wie sich diese Planung weiterentwickelt. Der Bund hätte die Entlastung von dem Versicherten mit etwa 3,5 Milliarden Euro aufzufangen; fraglich also, ob diese Planung durchgesetzt werden kann.
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Behinderung auf der Friedrich-Ebert-Straße
Sanierungsarbeiten an einer Fernwärmeleitung können am nächsten Dienstag (21.10.2008) zu Verkehrsbehinderungen auf der Friedrich-Ebert-Straße führen.
In Fahrtrichtung Bottrop-Kirchhellen, vor der Einmündung Horster Straße, muss zeitweise eine Fahrspur gesperrt werden. Die Beeinträchtigung wird morgens beginnen, aber wahrscheinlich gegen Mittag beendet sein.
No commentsPKV zieht die Preise an
Wer sich für die private Krankenversicherung interessiert, sollte sie dieses Jahr noch abschließen, denn Experten rechnen damit, dass Neuverträge ab 2009 um etwa 15 Prozent teurer werden. Als Grund für die angezogenen Preise nennt Roland Weber, Vorstandsmitglied der Debeka Versicherung, die Gesetzesänderungen, die es gestatten, die Beitragsrückstellungen zu einer anderen Versicherung mitzunehmen. Rücklagen sind bislang beim Wechsel in eine andere PKV verfallen. Weiterhin sind private Krankenversicherungen ab 2009 verpflichtet, einen sogenannten Basistarif anzubieten, der den Leistungen und Kosten der GKV entspricht.
Auch dies kritisieren Experten. Das bedeutet laut den Experten, dass auch die PKV einen Tarif anzubieten hat, der geminderte Leistungen zu überhöhten Preisen offeriert. Das kann zur Folge haben, dass die darüber liegenden Tarife natürlich preislich auch angehoben werden. Der Gesetzgeber fand diese Regelung sinnvoll, um bundesweit eine Krankenversicherung zu ermöglichen. Denn immer mehr sind hierzulande nicht krankenversichert, weil man sich die Krankenversicherung oftmals nicht leisten kann. Seit Jahren verläuft die gesetzliche Krankenversicherung so, dass die Leistungen weiterhin Einschränkungen unterlegen sind, während die Beiträge immer weiter steigen – wie auch mit dem Gesundheitsfonds ab 2009. Gerade die demografische Entwicklung wirkt sich auf diese Entwicklung aus – fraglich, ob die Lösung für dieses Problem mit einem Basistarif für die PKV lösbar ist.
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Kinder spielerisch an das Medium Buch heranführen
Neues Konzept in den Nachbarschaftsbibliotheken Boy und Eigen in Bottrop
Bibliotheksführungen sind eine bewährte Methode, um Kindern den Umgang mit Büchern und das Prinzip einer Bibliothek nahe zu bringen. Einen neuen literaturpädagogischen Ansatz verfolgen nun die Nachbarschaftsbibliotheken Boy und Eigen mit ihrem eigens für Bibliotheksführungen entwickelten Theaterstück „Ein Krokodil besucht die Bücherei.“
Die Filialleiterinnen Dietlinde Kamp-Kalus und Gabriele Kühlkamp konzipierten und entwickelten einen Bücherei-Kennenlerntag unter Mitwirkung zweier Handpuppen. Die Ratte Rudi – wohnhaft in der Nachbarschaftsfiliale Boy bzw. Eigen – erklärt Kroko, dem Krokodil, und Kindern aus den Vorschulen der Kindergärten sowie Grundschülern der 1. Klasse die Nutzung und Vielfalt der Bücherei. Auf kindgerechte Weise und ohne erhobenen Zeigefinger erfahren die jungen Leser alles, was sie für ihren Besuch in der Bibliothek wissen müssen.
Tatsächlich auf Augenhöhe mit ihrem Publikum betreten die Nachbarschaftsbibliotheken damit Neuland im Bereich der Bibliotheksführungen. Am Montag, dem 20. Oktober, findet von 10.45 bis 11.45 Uhr die Premiere des Theaterstücks in der Nachbarschaftsfiliale Eigen, Gladbeckerstr. 209, statt.
No commentsUmweltzonen: Polizei beginnt mit Kontrollen
Die Polizei Bottrop hat damit begonnen, in den Umweltzonen zu kontrollieren, ob an den Fahrzeugen eine entsprechende Feinstaubplakette angebracht ist. Darauf weist das Polizeipräsidium Recklinghausen hin.
Bisher wurden diese Kontrollen nur von den städtischen Kräften bei parkenden Fahrzeugen durchgeführt, jetzt fallen die Kontrollen auch beim fließenden Verkehr an.
Nach wie vor gilt jedoch die Übergangregelung bis zum 15. November.
Bis dahin werden keine Bußgelder von den Ordnungsbehörden verhängt.
Danach wird ein Verstoß jedoch mit 40 Euro und einem Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg geahndet.
No commentsStadtverwaltung verbessert Online-Dienstleistungen
Die Stadtverwaltung bietet mit “Rathaus Online” einen verbesserten Service im Internet an. Unter www.bottrop.de ist es jetzt einfacher, Dienstleistungen und Ansprechpartner der Stadtverwaltung zu finden. Zudem wurde das überarbeitete Dienstleistungsangebot der grafischen Gestaltung des Internetauftritts angepasst.
“Mit dieser Überarbeitung tragen wir dem wachsenden Bedürfnis der Bürger Rechnung, städtische Dienstleistungen im Internet abzurufen”, sagt der Leiter des Hauptamtes Wolfgang Meier. Rund 400 Dienstleistungsbeschreibungen wurden erfasst. Je nach Relevanz erhalten die Internetnutzer zusätzliche Informationen zu „Gebühren & Unterlagen“ sowie „Formulare & Links“. Damit bekommen die Bürger aus Bottrop einen vollständigen Überblick, wenn sie beispielsweise ein Auto anmelden oder einen Personalausweis beantragen wollen. Zudem können einige Formulare direkt am Bildschirm ausgefüllt werden. Allerdings ist es aus rechtlichen Gründen weiterhin notwendig, diese auszudrucken und unterschrieben ans Rathaus zu schicken.
Zur einfacheren Orientierung und Finden der gesuchten Dienstleistungen gibt es für das Bürgerinformationssystem eine eigene Suchfunktion. Dort kann nach Ansprechpartnern, Ämtern und Dienstleistungen gesucht werden.
Das Hauptamt ist bemüht, den Dienst “Rathaus Online” verständlich und vollständig zur Verfügung zustellen. Sollten dennoch Fehler auffallen, nimmt das Hauptamt Anregungen für Verbesserungen unter der Email amt10@bottrop.de, Telefon 02041/ 70 3226, entgegen. Der Service ist im Internet unter www.bottrop.de zu finden.
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