Versicherungen – Vergleichen und Sparen

Mehr Steuern auf höhere Einkommen

Als ‚schamlose Einkommen‘ bezeichnet Linke-Chef Oskar Lafontaine am vergangenen Freitag jene Einkommen, die 600.000 Euro p.a. übersteigen. Lafontaine fordert bei solchen Einkommen, die etwa das Zwanzigfache eines Durchschnittseinkommens entsprechen, einen Spitzensteuersatz von 80 Prozent! So solle das Konjunkturprogramm gefördert und die Rezession bekämpft werden. Lafontaine bemerkt, in Zeiten der Finanzkrise sei selbige ein Thema, das alle anginge; so klafften die Einkommen mehr denn je. Die Regierung solle ein realistisches Konjunkturprogramm vorschlagen. Gerade Amerika und China würden vormachen, wie es wirklich ginge, so Lafontaine. Aktuelle Programme der Bundesregierung seien nichts anderes, als lediglich ‚Konjunktur-Progrämmchen‘, wittert der Linke-Chef, der doch mindestens ein oder zwei handfeste Entscheidungen zum Weltfinanzgipfel erwarte. Immerhin wäre es doch immerhin ein Anfang, würden Steuerparadiese unterbunden und Rating-Agenturen besser kontrolliert. Um Spekulationen an der Börse entsprechend einzudämpfen, fordert Lafontaine weiterhin eine Börsenumsatzsteuer. Wieder würden anderen Länder vormachen, wie es ginge. Ein Prozent der Mehreinnahmen würden so für ein Plus von 70 Milliarden Euro in den Staatskassen bedeuten, betrachte man das vergangene Jahr.

 

Eine deutliche Entlastung für KMU’s und Facharbeiter würde Lafontaine sich dadurch erwarten. Vermögens- und Erbschaftssteuern sollten erhöht werden. Angesichts der anstehenden Wahlen hierzulande mag diese Vorstellung durchaus angenehm klingen, fraglich allerdings, wie solche Vorschläge durchgesetzt werden können.

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