Vorerst keine Zusatzbeiträge für die gesetzliche Krankenversicherung
Bei den gesetzlichen, aber auch bei den privaten Krankenversicherungen stehen im Zuge des Gesundheitsfonds einige Veränderungen an. Die Verbraucher sind verunsichert – insbesondere in Bezug auf mögliche Zusatzbeiträge für die GKV, die ohnehin einen hohen Beitragssatz von 15,5 Prozent verlangen wird. Allerdings können Versicherte in der gesetzlichen Krankenkasse vorerst aufatmen – Zusatzbeiträge sind nicht geplant. Jede gesetzliche Krankenversicherung hat ab kommendem Jahr die Möglichkeit, mögliche Verluste durch einen zu geringen Beitragssatz durch die Zusatzbeiträge aufzufangen. Dieser darf höchstens ein Prozent des Jahresbruttoeinkommens betragen.
Mehr als 200 Kassen befinden sich am Markt – von Zusatzbeiträgen ist bislang nicht die Rede. Was allerdings im Laufe des Jahres 2009 ansteht und wie die Situation Ende des kommenden Jahres aussehen wird, weiß heute noch niemand vorauszusagen. Nebst dieser angespannten Lage bei der GKV ist auch die PKV beim Rechnen und Rudern, denn hier wird es ab 2009 einen Basistarif geben. Damit verpflichten sich die privaten Krankenversicherungen, vorerst jeden in selbige aufzunehmen – zu denselben Leistungen und etwa denselben Beiträgen, wie in der GKV.
Der Basistarif stößt branchenintern auf große Ablehnung, denn sämtliche Kriterien, die bislang für die Aufnahme in die private Krankenversicherung galten, sind damit aufgehoben. Was der Gesundheitsfonds alles mit sich bringt, lässt sich erst 2009 abschätzen.
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