Versicherungen – Vergleichen und Sparen

Haft wegen Versicherungsbetrug

Drei Jahre und fünf Monate muss ein 62-jähriger Harpstedter (Niedersachsen) wegen Versicherungsbetrug absitzen. Nachdem der Mann bereits 2007 zu drei Jahren Haft verurteilt wurde, kamen nun noch weitere fünf Monate hinzu, so entschied das Oldenburger Landgericht. Der Versicherungsbetrug hinterließ einen Schaden in sechsstelliger Höhe. Lebensversicherungen wurden mit teils realen, teils fingierten Personen betrogen. Die Unterschriften wurden auf den jeweiligen Verträgen gefälscht und diese wurden eingereicht, damit der 62-Jährige die Provisionen kassieren konnte.

2007 fand die Staatsanwaltschaft 61 Betrugsfälle vor und verurteilte den Mann im August 2007 zu drei Jahren Haft, die er derzeit verbüßen muss. Bereits im ersten Halbjahr 2007 war klar, dass dieser Mann noch weitere Delikte zu verantworten hat, sodass eine Nachtragsanklage eingereicht wurde. 13 Betrügereien in Bezug auf schufafreie Kredite für reale Personen wurden dabei aufgedeckt. Diese Kredite wurden versprochen; als Gegenleistung wurde die Unterschrift unter den Lebensversicherungsverträgen verlangt. Die Richter erkannten, dass die Kredite nie zur Auszahlung kamen und die Kunden nicht in der Lage waren, auch nur eine Versicherungsprämie zu zahlen. Somit kamen weitere fünf Monate Haft auf das Straf-Konto des 62-Jährigen, der im Nachgang zu den jetzigen drei Jahren diese noch zu verbüßen hat. Für Kunden heißt dies: Augen auf beim Versicherungs- und Kreditabschluss!

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