Externe Partner für die Versicherung
Die Studie „Trendbarometer Versicherungen“ von den Beratern der PPI AG und dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung zeigt deutlich: Versicherungsunternehmen binden externe Partner gerne ins Geschehen ein. Von den deutschen Versicherungsexperten, die befragt wurden, meinten 37 Prozent, dass sich dieser Trend, für die Schadenregulierung Partner ins Boot zu holen, sich ausweiten werde, allerdings gehen die wenigsten Unternehmen diesem Vorhaben tatsächlich nach: Lediglich jeder sechste könnte sich vorstellen, die Schadenregulierung durch Kooperationen zu verstärken.
Gibt es in der Versicherungsbranche einen neuen Trend, reagieren 57 Prozent der Versicherungsunternehmen anfangs zögernd; für sie ist es nötig, die restlichen, den Trend annehmenden Versicherer zu beobachten und wenn sich Erfolg zeigt, wird die Strategie umgestellt. Momentan ist es nur ein Drittel der befragten Entscheider, die externe Partner für die Schadenabwicklung nutzen, wobei die Technik hier eine große Rolle spiele: Sämtliche Involvierten müssten vernetzt sein. Zwei Drittel der Befragten planen oder prüfen, ob und welche strategischen Allianzen überhaupt infrage kämen. Wozu eigentlich solche Synergien bilden? Der Kostenfaktor steht natürlich ganz oben; Vernetzung und Partnerschaft hilft, Kosten zu sparen, erhöht aber gleichzeitig den Kundenservice. Eine riesengroße Chance also, für Versicherungsunternehmen ihre Marktstellung zu positionieren und zu festigen, der auch Vorteile für den Versicherungsnehmer mit sich bringt.
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