Wann lohnt sich ein Wechsel der GKV?
Das Marktforschungsinstitut YouGov Psychonomics zeigt in einer aktuellen Studie, wann es sich für einen Versicherungsnehmer lohnt, die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. Weiter macht die Studie ersichtlich, welche Kassen aktuell damit zu kämpfen haben, ihre Kunden halten zu können. Die Zahlen sind interessant: Etwa 400.000 der Kassenmitglieder hierzulande überlegen, ob sie eine Krankenzusatzversicherung abschließen – ein Drittel davon überlegt konkret und will innerhalb der kommenden drei Monate abschließen.
Dabei werden laut dem Marktforschungsinstitut die Unternehmen Barmenia, Axa, Huk-Coburg, Allianz und Karstadt-Quelle Versicherungen bevorzugt. Alles große Unternehmen, die einen Namen haben. 31 Prozent der Befragten sehen in einer attraktiven Krankenzusatzversicherung einen Grund, die jetzige Krankenkasse zu verlassen. Wer in der Techniker Krankenkasse versichert ist, wechselt nur unterdurchschnittlich oft, während Versicherungsnehmer der AOK und DAK häufig mit den Mitbewerbern liebäugeln. Bei 20 Prozent der Befragten kommt die Idee zur Krankenzusatzversicherung von Bekannten und Verwandten, in 19 Prozent von Ärzten und in 15 Prozent von Arbeitskollegen. Wer bereits abgeschlossen hat, ist zu 17 Prozent dem Rat des Versicherungsvertreters gefolgt; Platz eins und zwei sind auch hier mit dem Verwandten- / Bekanntenkreis und Ärzten belegt. YouGov Psychonomics fand weiter heraus, dass das Internet am seltensten für einen Abschluss verantwortlich ist, aber gerne als Informationsquelle genutzt wird.
Wir empfehlen den Abschluss einer Sterbegeldversicherung bzw. der Zahnzusatzversicherung.
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