Versicherungen – Vergleichen und Sparen

PKV finanziert Schweinegrippe-Impfung mit

Für ihren Versicherungsanteil wird die private Krankenversicherung (PKV) für die Schutzimpfungen vor Schweinegrippe aufkommen. Schon im Frühjahr habe man laut einer Pressemitteilung dieser Beteiligung zugestimmt, wobei es sich um eine freiwillige Zusage handelt. Apotheke Adhoc vermeldet, dass die private Krankenversicherung „nicht per Verordnung dazu verpflichtet werden kann“; die gesetzliche Krankenversicherung dagegen schon. Diese haben bereits verkündet, die Impfkosten gegen Schweinegrippe nicht alleine tragen zu wollen – immerhin handle es sich um geschätzte Ausgaben von mindestens 600 Millionen Euro.

Natürlich sind Impfungen einer solchen Art nicht in den Gesundheitsfonds eingeplant – wer rechnet auch mit einer Pandemie? So erklärt Doris Pfeiffer als Vorsitzende des Spitzenverbandes der GKV, dass die Beitragszahler mit einer Beitragserhöhung rechnen dürften, denn der Gesundheitsfonds sei nicht auf diese Ausgaben vorbereitet. Allerdings nur, wenn sich Länder, PKV und Beihilfeträger nicht auch an den Kosten beteiligen würden. Bestellt wurden 50 Millionen Impfdosen, die Anfang Oktober geliefert werden.

Davon sollen erst einmal dreißig Prozent der Bevölkerung geimpft werden. Im Fokus stehen chronisch Kranke, schwangere Frauen sowie Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und im Gesundheitswesen. Noch ist offen, wann und ob es eine erneute Lieferung des Impfstoffs geben wird – und auch, wie sich die PKV und die GKV dann zu einer Mitfinanzierung positionieren werden.

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