Versicherungen – Vergleichen und Sparen

Rechtsschutzversicherungen bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat verschiedene Rechtsschutzversicherungen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Nur wenige Rechtsschutzversicherungen können den Versicherungsnehmer gut bedienen. Insgesamt wurden 46 Versicherungspolicen getestet; davon erhielt nur eine das Testurteil „sehr gut“ und sieben Versicherungen konnten als „gut“ bewertet werden. Dreimal wurde das Urteil „ausreichend“ vergeben. In der Finanztest Ausgabe 8/2009 können die Ergebnisse nachgelesen werden.

Beruhigend: Schlechter als mit „befriedigend“ schnitt keine Versicherung ab. Zuletzt wurden Rechtsschutzversicherungen 2006 getestet. Vergleichsweise dazu wurden etwa 25 Prozent der Versicherungen teurer, dabei wurde die Leistung nicht gesteigert, sondern blieb auf demselben Niveau. Komplett könne keine Rechtsschutzversicherung den Versicherungsnehmer absichern, denn Streitigkeiten bei Geldanlagen oder Scheidungs- und Unterhaltsangelegenheiten regulieren die wenigsten.

Einschränkungen stellte die Finanztest im Verkehrs- und Mietrecht fest, während der arbeitsrechtliche Versicherungsschutz oft lückenlos sei. Gut so, denn hier gibt es die meisten rechtlichen Probleme. Hat der Angestellte keine gute Rechtsschutzversicherung, so könne der Arbeitgeber diesen deutlich unter Druck setzen, stellt die Finanztest fest. Die Rechtsschutzversicherung ist hier sehr sinnvoll: Vor dem Arbeitsgericht muss jeder seine Kosten selbst zahlen, unabhängig davon, wie der Streit ausgeht. Die Finanztest rät dem Verbraucher, zu prüfen, ob nicht Einzelpolicen dem Gesamtpaket vorzuziehen sind. Wer etwa kein Auto hat, muss keine Verkehrsrechtsschutz im Gesamtpaket annehmen.

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