Versicherungen – Vergleichen und Sparen

Studie Allianz Versicherung: Reparatur umweltfreundlicher als Ersatz

Eine Studie der Allianz Versicherung zeigt: Die Reparatur von Kfz-Kleinschäden ist umweltfreundlicher als der Ersatz. Deutschlandweit könnten 370.000 Tonnen CO2 eingespart werden! Kunststoffstoßfänger und Metallteile von einem VW Golf V waren Ausgangspunkt der Studie. Von der Produktion der Materialien bis zur Beseitigung wurden die Umwelteinflüsse kontrolliert. Allein die Reparatur einer Seitenwand könne den CO2-Ausstoß um sechzig Prozent reduzieren.

Über siebzig Prozent Emission kann beim Stoßfänger eingespart werden. Repariert man einen Kotflügel, erzeugt die Reparatur 44 Prozent weniger Klimagas als der Austausch mit Lackierung. Die Allianz Versicherung geht davon aus, dass hierzulande jeder vierte Kotflügel durch eine Reparatur geregelt wird; alle anderen werden durch Neuteile ersetzt. Abgesehen von der Ökologie ist ein Neuteil für die Versicherung auch viel teurer, sodass durch Kosteneinsparung bei Reparatur auch noch die Prämie der Kfz-Versicherung langfristig sinken könnte. Ein im Test reparierter Kunststoffanhänger kostete 402 Euro; die Erneuerung über 120 Euro mehr!

Reparaturen sind also umweltfreundlicher und wesentlich günstiger: Zwischen 23 und 55 Prozent konnte die Allianz Versicherung in ihren Tests durch Reparatur einsparen. Schade: Die Allianz wollte sich gegenüber dem Focus, der von dieser Studie berichtet, nicht weiter darüber äußern, wie die Gesamtersparnis für die Allianz ausfiele, wenn jeder Versicherungsnehmer reparieren statt ersetzen lassen würde.

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