Versicherungen – Vergleichen und Sparen

Aktion sichere Weide

Mitunter ruft der Anblick von Pferden auf der Weide zwiespältige Gefühle hervor:

Natürlich ist es zunächst einmal so, dass sich die Tiere draußen im Freien wohler als in einem düsteren und schlecht belüfteten Stall fühlen. Schließlich stammen sie von Vorfahren ab, die viele Stunden des Tages – friedlich grasend -, in freier Natur verbracht haben. Dennoch gibt es gute wie auch schlechte Weiden, die für die Tiere selbst, aber auch Passanten zur Gefahr werden!

Leider findet man nach wie vor Stacheldraht, der schon allein beim Anblick weh tut. Zumal dann, wenn man darin Büschel ausgerissener Haare entdeckt oder gar Pferde sieht, die Verletzungen am Leib tragen.

Auch Schutt und Geröll auf der Weide oder Giftpflanzen stellen vor allem für die Vierbeiner selbst eine Gefahr dar …

Sind die Weidetore schlecht gesichert oder befindet sich gar der gesamte Zaun in einem miserablen Zustand, dann können auch Unbeteiligte zu Schaden kommen.

Er erinnere sich noch gut an ein Erlebnis aus seiner Kinderzeit, erzählt der Naturfotograf und Fachjournalist Peter Hoffmann, als ihm und seiner Familie plötzlich – und das mitten in der saarländischen Landeshauptstadt, nahe der Caritasklinik -, ein Trupp ausgebüchster Pferde entgegen kam: „Ein „Abenteuer”, das zum Glück glimpflich ausging, obwohl schließlich einige von uns zwischen Hauswand, einer Telefonzelle sowie den scheuenden Pferden eingekesselt waren und auch die Polizisten immer hektischer und nervöser auftraten!”

Heute ist die einstige Weide im Umfeld der Klinik längst zugebaut. An sich schade – doch das Beispiel zeigt, dass man als Pferdehalter auch Verantwortung für sein Umfeld trägt!

Natürlich muss die Weide groß genug sein, damit zumindest zwei – besser eine kleine Truppe -, darauf Platz findet.

Leider kann man, selbst wenn sich die Tiere gemeinhin vertragen, kleinere Rangeleien und damit auch Verletzungen nie ausschließen. So gehören nach Auskunft der IAK GmbH Tritte und Bisse gegen Artgenossen immer wieder zu den typischen Versicherungsfällen, die alljährlich reguliert werden.

Dennoch: Pferde sind Herdentiere und sollten nicht allein auf einer Weide stehen!

Eine gepflegte Weide enthält zudem reichlich schmackhafte Gräser und Kräuter und wird regelmäßig von den “Pferdeäpfeln” befreit.

Tränken mit frischem Wasser stehen bereit und hohe, natürlich ungiftige Laubbäume sorgen für Schatten an heißen Tagen. Denn auch Tiere können einen Sonnenbrand oder gar Hautkrebs bekommen. Immer wieder trifft man Hunde, Katzen, aber auch Pferde, die durch diese tückische Krankheit ihre Ohrenspitzen eingebüßt haben!

Gewarnt sei zudem vor Gattern und Zäunen, die aus dem Holz giftiger Arten oder sonstwie unbekömmlichen Stämmen konstruiert wurden. Denn wer garantiert uns, dass keines der Pferde daran knabbert?

Weidezäune müssen sicher sein und sollten regelmäßig kontrolliert werden. Diese Verantwortung kann dem Halter niemand abnehmen!

Es gibt sicherlich bessere Lösungen als Stacheldraht!?

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