Versicherungen – Vergleichen und Sparen

Finanztest: Nürnberger Versicherung wendet dreiste Methoden an

In der Ausgabe 09/2009 schreibt die Finanztest über die Nürnberger Versicherung, sie würde dreiste Methoden anwenden. Dabei ginge es der Versicherung um die Riester-Kunden, die sie halten wollten. Konkret schreibt das Magazin über eine Frau, die bei der Nürnberger Versicherung eine Riester-Fondspolice hielt und diese auflösen wollte. Das neugewonnene Kapital wollte sie in den Fondssparplan DWS Riesterrente Premium übertragen, woraufhin sie einen „vor Halb- und Unwahrheiten strotzendes Schreiben von einem Vermittler der Versicherungsgesellschaft“ erhielt, wie die Finanztest schreibt.

Die DWS würde „keinerlei Garantie über die Höhe der Rente“ aussprechen, hieße es darin; es gäbe lediglich die gesetzliche Garantie. Die Finanztest nennt diesen Brief „dreist“ und begründet dieses Urteil damit, dass auch die Nürnberger Versicherung nicht in der Lage sei, eine Rentengarantie auszusprechen, schließlich sei sie abhängig von dem Erfolg des Fonds, wie das bei allen Riester-Fondsprodukten üblich sei. Daneben behauptet der Brief, dass die Riester-Rente der Fondsgesellschaft Union Investment „schiefgegangen“ sei. Die Finanztest kann die harte Reaktion der Nürnberger Versicherung nicht nachvollziehen; so hätten sachliche Argumente wohl ausgereicht. Kündigt man die Riester-Versicherung, macht man mit Sicherheit Minus.

Die Abschlusskosten gehen verloren, aber diese Argumentation schien der Nürnberger Versicherung fremd zu sein. Die Finanztest zeigt sich unverständlich gegen solch unsachliche Argumente.

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