Versicherungen – Vergleichen und Sparen

Kurios – Knöllchenversicherung in den USA

Ist es nur eine Frage der Zeit, bis es auch hierzulande eine sogenannte „Ticket Insurance“, eine Knöllchenversicherung, geben wird? In den USA, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wird diese bereits seit einiger Zeit gern abgeschlossen.

Der monatliche Beitrag liegt bei etwa 16 Dollar und ist eigentlich für jedermann erschwinglich. Wer regelmäßig einige Knöllchen im Monat wegen überhöhter Geschwindigkeit oder Falschparkens bekommt, fährt mit dieser Versicherung weitaus günstiger. Allerdings kommt sie auch nicht für jegliches Fehlverhalten der Autofahrer auf. Einem Bericht der „New York Times“ zufolge gewährt diese Knöllchenversicherung für Verkehrsstraftaten wie Trunkenheit am Steuer oder grob fahrlässiges Verhalten im Straßenverkehr aber keine Leistungen.

Bei dieser Versicherung geht es nur darum, die monatlichen Kosten für Falschparken oder andere geringe Vergehen im Rahmen zu halten. Und auch diese sind begrenzt. So werden von dem Versicherungsunternehmen nur Strafzettel bezahlt, deren Bußgeld die Grenze von 350 Dollar nicht überschreiten. Und das ist nicht die einzige Einschränkung. Die Gesamtleistung der Versicherung innerhalb eines Jahres liegt bei maximal 1.500 Dollar.

Schließlich soll Fehlverhalten im Straßenverkehr mit dieser Versicherung nicht unterstützt und womöglich noch gefördert werden. Sie dient schlichtweg dazu, kleinen Verkehrssündern horrende Kosten zu ersparen. Der Weg erscheint für unsere Verhältnisse sehr kurios. Doch für ungewöhnliche Geschäftsideen sind die USA ja schließlich bekannt.

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