Versicherung für Kinder: Gesetzlich unzureichend
Es ist soweit: Die Einschulungen haben wieder begonnen. Neben all dem Stolz über ihr Kind sollten Eltern auch überlegen, wie es versichert ist, wenn es einen Unfall auf dem Schulweg gibt. Die gesetzliche Unfallversicherung sichert das Kind unzureichend ab. Der Bund der Versicherten (BdV) warnt davor, sich auf die gesetzliche Unfallversicherung zu verlassen. Sie greift ausschließlich auf dem direkten Schulweg und zurück nach Hause; nicht aber, wenn das Kind zwischendurch noch zum Imbiss geht.
In sehr geringem Maße sind Kinder auf dem Schulhof und in der Schule versichert. Der BdV weist weiter darauf hin, dass Unfälle in der Freizeit gar nicht abgedeckt sind. Ergänzend hilft eine private Unfallversicherung, die das Kind 24 Stunden am Tag überall in der Welt absichert. Das Kind sollte für mindestens 200.000 Euro abgesichert werden, was etwa neunzig Euro jährlich kostet. Ergänzend bietet sich zudem die Kinderinvaliditätsversicherung an: Neben Unfällen gibt es auch einen Versicherungsschutz bei schweren Krankheiten. Auch wenn die Invalidität dauerhaft ausfällt springt die Versicherung mit einer Rente ein. Etwa elf Euro monatlich kostet eine Kapitalauszahlung von 100.000 Euro. Der Rundumschutz der Kinder endet bei den Eltern: Eine Risikolebensversicherung, die beim Tod der Eltern die Hinterbliebenen und damit die Kinder versorgt, empfiehlt der BdV.
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