Archive for Januar, 2010
Das Kartenaus der Banken: Verbraucher fordern Schadensersatz
Jetzt haben Banken und Sparkassen es endlich geschafft, diese Karten-Misere zu beenden, jedenfalls soweit, als dass Verbraucher innerhalb Deutschlands wieder Geld abheben und mit der Karte bezahlen können, die Verbraucher fordern jetzt jedoch Schadensersatz wegen der vergangenen Tage.
Die Verbraucher haben in den letzten Tagen wirklich gelitten, nicht nur, dass sie eventuell gar nicht an ihr Bargeld kamen, jedenfalls nicht am Automaten, auch konnte ein Einkauf ziemlich peinlich werden, wenn die Karte plötzlich nicht funktioniert. Verbraucherschützer fordern nunmehr von Banken und Sparkassen, dass diese ihre Kunden entschädigen. Und zwar unbürokratisch, schnell und kulant – ohne Wenn und Aber sozusagen. Selbstverständlich soll es sich hier um Ersatz der Aufwendungen handeln, die Kunden nunmehr aufgrund der Kartenpanne der Banken und Sparkassen zum Jahreswechsel hatten.
Nicht nur, dass die Verbraucherschützer jetzt auf den Banken „herumhacken“, auch die Bundesbank setzt einen obendrauf. Sie rügt diese Versäumnisse, da Verbraucher (die Kunden der Banken) nunmehr kostenträchtige Maßnahmen ergreifen mussten, beispielsweise Geld an fremden Automaten holen mussten, was mit Gebühren verbunden ist, oder Kunden sich gar Geld ins Ausland schicken lassen mussten und müssen, um dort nicht ohne zu sein. Diese Kosten dürften nicht auf den Kunden sitzenbleiben, da dieses „Kartenaus“ an der Software der Banken und Sparkassen gelegen habe und nicht am Kunden. Des Weiteren wurde der Kreditwirtschaft vorgeworfen, ebenfalls von der Bundesbank, dass es Versäumnisse bezüglich des Umgangs mit dieser Karten-Misere gegeben hat. Die Informationspolitik müsse verbessert werden.
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Bankkunden dürfen sich also sicherlich auf einen unbürokratischen Schadensersatz freuen, wenn sie wirklich in der Situation waren, Geld von einem fremden Geldautomaten abholen zu müssen oder sich derzeit im Ausland befinden.
No commentsRiesterrente: viele haben sie, aber nur wenige kennen sie
13 Millionen Menschen haben seit Beginn der Riester-Ära eine entsprechende Altersvorsorge abgeschlossen, aber nur wenige wissen wirklich, was die Riester-Rente überhaupt ist – welche Vor- und Nachteile diese mit sich bringt.
Wenn im Alter plötzlich festgestellt wird, dass in jungen Jahren ein Fehler bzw. ein Irrtum begangen wurde, dummerweise im Zusammenhang mit der Riester-Rente, dann ist es bereits zu spät. Jetzt kann keine Änderung mehr vorgenommen werden – was Vertragspartner der Riester-Rente also wissen sollten.
Einer der riesen Irrtümer ist laut handelsblatt.com beispielsweise, dass die Riesterrente sich wegen der staatlichen Förderung für jeden lohnt. Die Vertragskosten einiger Riesterprodukte sind dermaßen hoch, dass die gesamte staatliche Förderung bereits dafür draufgeht.
Der zweite Irrtum liegt darin, dass in der Allgemeinheit die Meinung herrscht, dass die Riester-Rente für das Alter ausreicht. Auch dies stimmt nicht. Die Renten werden immer geringer, so auch die Riester-Rente. Eine zusätzlich private Rentenversicherung oder Ähnliches ist also unumgänglich.
Ein weiterer Irrtum ist, dass sich die Riester-Rente ausschließlich für Familien mit Kindern lohnt. Kinderreiche Familien werden vom Staat bereits gefördert. Auch Singles sollten sich an Riester halten, zusätzlich selbstverständlich noch an eine private Altersvorsorge denken, gerade Besserverdiener profitieren von der Riester-Rente.
Diese und viele weitere Irrtümer kann man auf handelsblatt.com im Genauen nachlesen, vor allem aber sollte man sich von unabhängigen Beratern beraten lassen, damit ebensolche Missverständnisse gar nicht erst auftreten. Die Riester-Rente lohnt sich für jedermann, allerdings steht diese nicht allein als „Rente“ zur Verfügung. Die private Altersvorsorge darf niemals unterschätzt werden, man sollte hier die Zügel selbst in die Hand nehmen.
No commentsAutofahren wieder günstiger?
Auch wenn ein jeder sich im Jahre 2009 darüber beschwert haben mag, wie hoch die Literpreise für Benzin, Super und Co. an der Tankstelle geschnellt sind, so hat der ADAC in seiner Jahresbilanz doch festgestellt, dass die Unterhaltung eines Kraftfahrzeuges im Jahre 2009 insgesamt um 2,4% gesunken sind.
Da mag ein Autofahrer sehr skeptisch sein, wenn behauptet wird, dass die Fixkosten für einen Pkw gesunken sein sollen – denn unsereiner hat selbstverständlich nur die ständig hohen Benzinkosten im Kopf, zuletzt standen die Benzinpreise bei knapp 1,40 € pro Liter, das mag nicht unbedingt den Glauben unterstützen, dass die Haltung eines Fahrzeugs im Jahre 2009 günstiger geworden ist.
Diese „Studie“ stützt sich auf den Autokostenindex 2009, den der ADAC herausgibt. Hierbei wurde festgestellt, dass aufgrund der Wirtschaftskrise gesunkenen Kraftstoffpreise auch die gesamten Fixkosten der Autohaltung gesenkt worden sei.
Die Anschaffungskosten haben sich indes jedoch nicht verändert, Ersatzteile und Zubehör sorgten eher für einen Anstieg der Fixkosten, denn diese Utensilien verteuerten sich um ca. 2,2%. Reparaturen und Inspektionen insgesamt verteuerten sich sogar um 3,5%. Zum Ende des Jahres 2009 haben sich die Auto-Unterhaltungskosten also weniger gemindert, als vielmehr wieder verteuert, so dass im Dezember ein um 4,4% höherer Wert vorlag als im Vorjahresmonat Dezember. Die Spritkosten fanden ebenfalls einen „Aufschwung“ im Dezember, so stiegen diese um 13%.
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Dennoch, im Gesamten – mithin also auf das gesamte Jahr bezogen – haben sich die Preise gesenkt. Schade nur, dass die Preiserhöhungen sicherlich auch im Jahre 2010 erhalten bleiben, so dass man weiterhin mit horrenden Spritkosten rechnen muss.
No commentsLebensmitteldiscounter von Preisdumping-Warnung unbeeindruckt
Vor ein paar Tagen wurde berichtet, dass die Preisdumping-Ära einfach kein Ende nehmen will. Immer weiter drücken Aldi, Lidl und Co. ihre Preise gegenseitig in das Minimum, was die Kunden selbstverständlich erfreut, die Marktlage insgesamt jedoch nicht gerade unterstützt.Auch jetzt noch, nachdem bereits Warnungen seitens der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie herausgegeben wurden, die entsprechende Preissenkungen im letzten Jahr kritisierten, machen die Lebensmitteldiscounter auch jetzt keinen Halt vor weiteren Senkungen der Preise. Immer weiter wird fleißig an den Billigpreisen gefeilt, um die Konkurrenz „auszuschalten“, Aldi vornean – dicht und schnell gefolgt von vielen weiteren Lebensmitteldiscountern.
So werden mitunter Frühstücksflocken, Schokoriegel und auch Nüsse wiederum im Preis gesenkt und zu dauerhaft billigen Preisen angeboten. Allerdings steht jetzt nicht nur der Preisdumping als „schlechtes Omen“ für die Marktlage und die Wirtschaft im Raume, sondern auch die Sorge um Qualitätsverluste. Bundeswirtschaftsministerin Ilse Aigner von der CSU hatte bereits vor ein paar Tagen vor Qualitätsverlusten aufgrund des harten Preiswettbewerbs unter den Discountern gewarnt. Die Folge: früher oder später müssen Verbraucher mit einer schlechteren Qualität rechnen, denn Preisdumping geht nicht zu Lasten der Landwirtschaft, sondern direkt zu Lasten der Qualität. Klingt logisch, stellt man sich doch wirklich die Frage, warum Landwirte und Co. ihre Produkte mit einer hochwertigen Qualität ausstatten sollen, wenn diese doch zu einem Dumpingpreis angeboten werden.
Den Verbrauchern mögen diese Billigpreise noch angenehm erscheinen, doch wenn sie eine schlechtere Qualität auf den Tisch bekommen, wird sich dies auch bald ändern. Schließlich möchte man trotz billigem Preis keinen „Schund“ essen oder trinken, oder etwa doch?
No commentsMcDonalds: 2.000 neue Jobs avisiert
Tagtäglich liest und hört man in den Nachrichten, dass Unternehmen schließen und tausende Mitarbeiter in naher Zukunft auf der Straße sitzen. Da ist es umso mehr eine Wohltat, endlich mal gute Nachrichten zu hören: McDonalds will in Deutschland rund 2.000 neue Jobs schaffen!
Frisch auf n24.de zu lesen ist die Tatsache, dass das Unternehmen McDonalds sich mit der beliebten Fast-Food-Kette in Deutschland erweitern will, indem weitere Restaurants eröffnet werden sollen. Zu diesem Zweck werden sowohl für den klassischen Restaurantbereich wie auch für die Shops McCafé neue Mitarbeiter gesucht.
Selbstverständlich seien auch Managerposten zu vergeben, allerdings natürlich in geringerem Umfang, so ein Unternehmenssprecher der McDonalds Fast-Food-Kette.
Bereits im Jahre 2009 verbuchte McDonalds einen absoluten Mitarbeiterrekord – dank der 60.000 Mitarbeiter, wohingegen im Vorjahr rund 58.000 Mitarbeiter der McDonalds-Gruppe angehörten. Es gab also bereits im Jahre 2009 einen Mitarbeiterzuwachs von 2.000 Arbeitnehmern.
Des Weiteren bietet McDonals zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen an, unter anderem auch eine Ausbildung zur Fachkraft für Systemgastronomie. Derzeit werden ca. 2.142 junge Menschen zu diesem Beruf ausgebildet, was darauf hoffen lässt, dass auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Auszubildende angenommen werden.
Während andere Unternehmen also mit den Folgen der Wirtschaftskrise zu kämpfen haben, klettert das Unternehmen McDonalds immer weiter auf der Erfolgsleiter hoch. Wir dürfen gespannt sein, wie sich der Arbeitsmarkt auf dieses „Highlight“ (2.000 neue Jobs) einstellen wird. Kann man nur hoffen, dass viele Menschen diese Möglichkeit wahrnehmen und sich auf diese Jobs bewerben, selbst wenn man einst einen anderweitigen Beruf erlernt hat. Dieser Beruf hat scheinbar Zukunft, jedenfalls bei McDonalds …!
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