Lebensversicherungen können immer noch verkauft werden
Versicherungsnehmer der Lebensversicherung, die nach ein paar Jahren plötzlich in die Bredouille geraten, Bargeld zu benötigen, finden nach wie vor Anbieter auf dem Markt, die Lebensversicherungspolicen kaufen. Aber gerade aufgrund der Vielzahl von Anbietern wird der Verkauf nicht erleichtert, denn Angebote überrollen Angebote.
Es ist nun einmal so, dass nicht nur aufgrund der Finanzkrise etliche Menschen in Not geraten, sondern auch aufgrund eigenem „Verschulden“. Plötzlich ist der Tag gekommen, an dem Bargeld gefragt ist. Wer jetzt eine Lebensversicherung besitzt, die nicht erst seit 1 Jahr „läuft“, sondern bereits eine gewisse Laufzeit hinter sich hat, steht auf der fast sicheren Seite, innerhalb kurzer Zeit an Bargeld heranzukommen.
In diesem Zusammenhang kommen viele Menschen auf die Idee, ihre Lebensversicherung zu kündigen, auch wenn der Rückkaufwert nicht gerade hoch erscheint und man mit finanziellen Einbußen zu rechnen hat. Die bessere Alternative stellt für viele Menschen der Verkauf der entsprechenden Versicherungspolice dar, da viele Anbieter bis zu 80% der Versicherungssumme oder ähnlich hohe Beträge für die Police bezahlen. Die Police wird sodann dem Anbieter übergeben, der Versicherungsnehmer zahlt weiterhin die Beiträge und am Ende der Laufzeit wird die Versicherungssumme nicht an den eigentlichen Versicherungsnehmer ausgezahlt, sondern an den Käufer der Versicherung.
Auf ebensolchem Wege kann man auch die Lebensversicherung beleihen. Auch hier wird die Versicherungspolice an den „Geldleiher“ abgetreten, aber halt nur bis zu der Höhe nebst Bearbeitungskosten bzw. Gebühren, die man sich einst vom Anbieter geliehen hat.
In beiden Varianten zahlt der Versicherungsnehmer die Beiträge weiterhin in die Lebensversicherung ein, so als hätte niemals ein Verkauf stattgefunden.
Keine KommentareNo comments yet. Be the first.
Leave a reply


