Versicherungen – Vergleichen und Sparen

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Die private Krankenzusatzversicherung – eine sinnvolle Ergänzung

Die Kosten im Gesundheitswesen steigen und die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) muss sparen. Jeder, der in den letzten Jahren in ärztlicher Behandlung war, kennt das Problem: Immer häufiger müssen Zuzahlungen geleistet werden oder bestimmte Behandlungen werden nicht mehr übernommen.

Um diesen Trend entgegen zu wirken, haben viele Deutsche in den letzten Jahren vermehrt eine private Krankenzusatzversicherung (PKV) abgeschlossen. Diese bieten den Vorteil, dass hier die Leistungen als Ergänzung zur GKV sehr umfangreich ausfallen. Ein weiterer Vorteil ist die Beitragsberechnung nach dem Individualprinzip. Wo in der GKV alle Mitglieder einen Beitrag bezahlen, der sich in der Regel an der Höhe des Einkommens orientiert (Solidarprinzip), werden in der PKV die Beiträge nach individuellen Kriterien berechnet. So spielt Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand eine wesentliche Rolle, ebenso die Form der Abdeckung der Risiken. Jeder zahlt die Beiträge nur für die Leistungen, die er auch tatsächlich versichert hat.

Die PKV lässt im Wesentlichen in drei Bausteine gliedern: Der dentalen Bereich für Zahnbehandlung und -ersatz, der ambulante Bereich für Ergänzungsleistungen beim Arzt oder Heilpraktiker und der stationäre Bereich für Ergänzungsleistungen beim Krankenhausaufenthalt.

Quelle: http://www.vergleichen-und-sparen.de/krankenzusatzversicherung.html

Der dentale Bereich der privaten Krankenzusatzversicherung deckt im Wesentlichen Leistungen ab, die bei einer Zahnbehandlung oder einer Zahnersatzmaßnahme anfallen. Die Zahnzusatzversicherung erstattet zusätzlich zu den Leistungen der GKV im hohen Umfang für die Behandlung beim Zahnarzt. So werden z. B. Kosten für Kieferorthopädie, Prophylaxemaßnahmen oder auch Implantate oder Inlays übernommen. Eine gute Zahnzusatzversicherung kann die Kosten einer Zahnbehandlung einschließlich der Leistung der GKV zu 80 bis 100 Prozent abdecken.

In der privaten Krankenzusatzversicherung werden im ambulanten Bereich im Wesentlichen Leistungen für Arzt- oder Heilpraktikerkosten erstattet. So erstatten die Zusatzversicherungen die Praxisgebühr, höherwertige Medikamente werden erstattet oder auch Hilfsmittel, die der Arzt verschreibt, werden übernommen. Auch der Besuch beim Heilpraktiker wird durch die private Krankenzusatzversicherung bezahlbar. Viele Gesellschaften decken die umfangreichen Behandlungsmethoden im großen Umfang ab.

Wer einmal im Krankenhaus war, hat meistens die Erinnerung an unruhige Nächte oder vielleicht auch an eine Behandlung, die nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat. Mit den Leistungen der GKV sind auch keine Sonderwünsche möglich. Die private Krankenzusatzversicherung ermöglicht im stationären Bereich einiges: So kann sich der Patient entgegen der Einweisung vom Arzt auch für eine andere Klinik entscheiden. Auch die Wahl des Arztes oder die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer kann mit einer privaten Krankenzusatzversicherung beeinflusst werden.

Insgesamt bieten die privaten Krankenversicherungen eine umfangreiche Ergänzung zum Gesundheitsschutz. Jeder kann individuell seine Leistungen wählen und bezahlt auch nur den Beitrag für seine eigenen Risiken.

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Krankenversicherungsbeiträge sollen voll geltend gemacht werden

Ab 2010 ist geplant, dass die Beiträge für die Krankenversicherung steuerlich geltend gemacht werden sollen. So kann jeder Versicherte bis zu 320 Euro pro Jahr bekommen. Für alle Versicherten bedeutet das, dass etwa neun Milliarden Euro steuerlich geltend gemacht werden.

 

Das Bundesverfassungsgericht muss dies noch durch ein Urteil festlegen. Wie die Geltendmachung ablaufen soll, ist noch unbekannt, allerdings werden die Versicherungskosten wohl von der Steuerbemessungsgrenze abgezogen, sodass viele Steuerzahler profitieren können.

 

Dieser positiven Neuerung steht der Gesundheitsfonds ab 2009 gegenüber, der einen Beitragssatz von 15,5 Prozent fordern wird. Berechnet man die Steuerentlastung mit diesem Beitragssatz, würde der Durchschnittsversicherte etwa 200 bis 400 Euro pro Jahr geltend gemacht werden.

 

Für freiwillig gesetzlich Versicherte sind sogar Entlastungen von über 1.000 Euro jährlich drin. Haben Versicherte in der PKV Kinder, so werden die steuerlichen Entlastungen wohl noch ergiebiger ausfallen. Es ist nur fraglich, wie diese an sich gute Idee aufgrund der Finanzkrise durchgesetzt werden kann. Bis 2011 hatte der Staat geplant, frei von Neuverschuldungen zu sein. Mit Steuerauszahlungen an den Versicherten schwer denkbar, sodass abzuwarten bleibt, wie sich diese Planung weiterentwickelt. Der Bund hätte die Entlastung von dem Versicherten mit etwa 3,5 Milliarden Euro aufzufangen; fraglich also, ob diese Planung durchgesetzt werden kann.

 

 

 

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PKV zieht die Preise an

Wer sich für die private Krankenversicherung interessiert, sollte sie dieses Jahr noch abschließen, denn Experten rechnen damit, dass Neuverträge ab 2009 um etwa 15 Prozent teurer werden. Als Grund für die angezogenen Preise nennt Roland Weber, Vorstandsmitglied der Debeka Versicherung, die Gesetzesänderungen, die es gestatten, die Beitragsrückstellungen zu einer anderen Versicherung mitzunehmen. Rücklagen sind bislang beim Wechsel in eine andere PKV verfallen. Weiterhin sind private Krankenversicherungen ab 2009 verpflichtet, einen sogenannten Basistarif anzubieten, der den Leistungen und Kosten der GKV entspricht.

 

Auch dies kritisieren Experten. Das bedeutet laut den Experten, dass auch die PKV einen Tarif anzubieten hat, der geminderte Leistungen zu überhöhten Preisen offeriert. Das kann zur Folge haben, dass die darüber liegenden Tarife natürlich preislich auch angehoben werden. Der Gesetzgeber fand diese Regelung sinnvoll, um bundesweit eine Krankenversicherung zu ermöglichen. Denn immer mehr sind hierzulande nicht krankenversichert, weil man sich die Krankenversicherung oftmals nicht leisten kann. Seit Jahren verläuft die gesetzliche Krankenversicherung so, dass die Leistungen weiterhin Einschränkungen unterlegen sind, während die Beiträge immer weiter steigen – wie auch mit dem Gesundheitsfonds ab 2009. Gerade die demografische Entwicklung wirkt sich auf diese Entwicklung aus – fraglich, ob die Lösung für dieses Problem mit einem Basistarif für die PKV lösbar ist.

 

 

 

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