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Wer Risiken eingeht, muss gut versichert sein.
Wer in seiner Freizeit viel Sport treibt, der ist auch eher in Gefahr, einen Unfall zu haben. Und je extremer die betriebene Sportart ist, desto höher ist natürlich auch das Unfallrisiko. 70 Prozent der registrierten Sportunfälle entfallen auf Breitensportarten wie Fußball, Radfahren, Skifahren oder Wandern. Bei Extremsportarten wie Bungee-Jumping, Fallschirmspringen oder diversen Motorsportarten steigt die Unfallgefahr für den Sportler um ein Vielfaches.
Doch egal, ob man nun Fußball spielt oder Fallschirm springt – eine Unfallversicherung sollte jeder abschließen, der Sport betreibt. Auch wenn man nicht damit rechnet, kann ganz schnell ein Unfall passieren und dann ist man froh, wenn man finanziell abgesichert ist. Die Unfallversicherung übernimmt nicht nur die Heilungskosten, sondern schützt auch vor wirtschaftlichen Folgen eines Unfalls. Für Extremsportler reicht eine normale private Unfallversicherung allerdings oft nicht aus. Wer „Wagnisse“, wie es im Unfallversicherungsgesetz heißt, eingeht, riskiert eine 50-prozentige Kürzung der Geldleistungen. Zu den „Wagnissen“ zählt etwa die Teilnahme an Motocross-Veranstaltungen, Boxwettkämpfen, an Abfahrtsrennen auf Mountainbikes oder Rollbrettern, an Geschwindigkeitsrekordfahrten auf Skiern oder das Tauchen in über 40 Metern Tiefe.
Bergsteiger, Kletterer oder Gleitschirmflieger riskieren ebenfalls eine 50-prozentige Leistungskürzung, wenn sie die üblichen Sicherheitsvorkehrungen in „schwerwiegender Weise“ missachten. Wer zu sportlichem Übermut neigt, sollte sich daher lieber um einen zusätzlichen Unfallversicherungsschutz kümmern.
Außerdem ist für Sportler der Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung absolut empfehlenswert. Diese steht für Schäden gerade, die sie gegenüber Dritten anrichten können. Fehlt ein solcher Versicherungsschutz, kann dies den Unfallverursacher in den Ruin treiben. Denn Operations- und Rehabilitationskosten, womöglich auch noch ein längerer Erwerbsausfall des Opfers gehen meist ins Geld.
No commentsPrivathaftplicht ein absolutes Muss
Überall ist zu lesen, dass Familien mit Kindern eine Privathaftpflichtversicherung abschließen sollten, da Kinder teilweise ungehalten sind und die Eltern nicht an jeder Ecke aufpassen können, dass den Kindern kein Missgeschick passiert. Aber was ist mit den Singles dieser Welt? Benötigen die keine Haftpflichtversicherung?
Selbstverständlich sollte sich jeder Mensch mit einer Haftpflichtversicherung eindecken. Einmal abgesehen von der Tatsache, dass eine solche Haftpflichtversicherung bereits für unter 10,00 € Versicherungsbeitrag im Monat zu haben ist, man somit im Jahr gerade einmal 120,00 € „opfern“ muss, um sich gegen etwaige Schäden, die in hunderttausende Euro umschlagen können, abzusichern, beruhigt eine Haftpflichtversicherung auch den Geschädigten ungemein. Heutzutage ist es einfach so, dass die finanzielle Lage vieler Menschen nicht mehr so rosig aussieht.
Ein Geschädigter, der durch eine Person einen Schaden erleidet, wohlmöglich auch noch in körperlicher Hinsicht, bricht schon fast in Panik aus, wenn dieser zu hören vermag, dass keine Haftpflichtversicherung hinter dem Schädiger steht. Wie soll dieser die immensen Kosten bestreiten? Nicht nur Anwaltskosten, sondern auch Schmerzensgelder, Schadensersatzforderungen und eventuelle Arzt- und Behandlungskosten müssen erstattet werden. Diese Kosten können in die Höhe schnellen und der Geschädigte sieht seine Chancen schwinden, dieses Geld jemals erstattet zu bekommen.
Steht jedoch eine Haftpflichtversicherung hinter dem Schädiger, kann der Geschädigte sich beruhigt seiner Genesung hingeben, den Schaden auf Kosten des Schädigers (der Haftpflichtversicherung) ausgleichen und sich beruhigt zurücklehnen, da die Angelegenheit „gegessen“ ist.
Auch der Schädiger selbst sollte einmal bedenken, wie viele Jahre er ggfs. mit Ratenzahlungen zu kämpfen hat, wenn keine Haftpflichtversicherung hinter ihm steht, die ihm die Schadenssumme abnimmt, hat dieser doch in der Regel schon genug mit „Schuldgefühlen“ zu kämpfen.
No commentsViele Bundesbürger ohne Haftpflichtversicherung
Die Internetpräsenz des Direktversicherungsunternehmens Cosmos Direct zeigt auf, dass jeder dritte Deutsche keine Haftpflichtversicherung besitzt. Bedenkt man, dass ein Schaden durchaus mehrere Millionen Euro kosten kann, scheint es direkt verantwortungslos, auf die private Haftpflichtversicherung zu verzichten. Für diese immensen Kosten müsste der Verursacher alleine aufkommen, wenn keine Haftpflichtversicherung besteht. Eines der wohl schlimmsten Sachen, die passieren können, ist es, wenn man durch einen Unfall einen Beteiligten arbeitsunfähig macht.
Hier wird weder der Geschädigte, noch derjenige, der den Schaden verursacht hat, seines Lebens froh, denn hier entstehen immens hohe Kosten! Der Verursacher haftet immer für den Schaden – mit einer Haftpflichtversicherung steht diese aber finanziell dafür ein. Krankenhaus- und Pflegekosten, ja eventuell sogar noch Schmerzensgeld – das sind extreme Summen, die auf denjenigen zukommen können, der keine Haftpflichtversicherung hat.
Es kann weiterhin passieren, dass der Unfallverursacher eine lebenslange Rente an den Geschädigten zu zahlen hat. Etwa 4,5 Milliarden Euro hatten die Versicherungsunternehmen im Jahre 2005 allein aus der Privathaftpflichtversicherung für Schäden auszubezahlen – eine Summe, die zum Nachdenken anregen sollte. Die Privathaftpflicht ist aber nicht nur zum zahlen da, sondern sie wehrt auch unberechtigte Schadenanforderungen im Namen des Versicherten ab. Ob dieser Zahlen und Tatsachen raten Experten dazu, dass man unbedingt die Privathaftpflichtversicherung abschließt.
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