Archive for the 'Versicherungs News' Category
Riesterförderung oder Privatversicherung
Vor ein paar Jahren wurde die Riester-Rente eingeführt und den Menschen durch hohe staatliche Förderungen schmackhaft gemacht. Doch heute folgt eine ernüchternde Bilanz. Tatsächlich ist es, dass die gut 13 Millionen Sparer viel weniger Rente bekommen werden, wie bei einer privaten Rentenversicherung. Schuld hier dran sind die zum Teil sehr hohen Kosten für die Rieser-Verträge.
Die bei Vertragsabschluss versprochene hohe Verzinsung kann dann nicht mehr eingehalten werden, da dieses Geld aufgebracht werden muss, um die Verwaltungskosten zu decken. „ÖKO-Test“ hat so in einer Studie belegt, dass bei Rentenantritt bis zu 3263 Euro weniger Garantiekapital und bis zu 14.373 Euro weniger Gesamtkapital auf dem Konto sind, als es der Riester-Sparer bei einer privaten Rentenversicherung gehabt hätte. Und das, obwohl die Einzahlungshöhe und die Laufzeit beider Verträge identisch gewesen sei. Laut diesem Testmagazin sind auch die Rentenleistungen im Fall der Riester-Rente deutlich im Nachteil gegenüber der Privatrente. In einem Vergleichsfall sei einem 35-Jährigen bei einer Vertragslaufzeit von 30 Jahren und einer jährlichen Einzahlung von 2100 Euro eine Rentenleistung prognostiziert worden, die um 540 Euro unter der einer Privatrente gelegen habe.
Weiterhin bemängelt das Testprogramm, dass die Kostenangaben bei den stattlich geförderten Rentenverträgen sehr schwer zu verstehen sind, da der Verbraucher nicht auf Anhieb erkenne, kann, was im zum Schluss genau zusteht und er bekommen wird.
Rechnet man dann noch die Kosten für den Vertragsabschluss ab und die extrem hohen Verwaltungskosten, wäre der Sparer mit einer privaten Rentenversicherung wesentlich besser bedient gewesen.
No commentsAb 2010 Zuzahlungen zur Krankenkasse
Auf die rund 70 Millionen gesetzlich Versicherten kommen laut neuesten Informationen Zusatzbeiträge zu. Die Fonds reichen nicht aus, um die Versorgungslücken zu schließen. Obwohl der Bund Steuerzuschüsse in Milliardenhöhe zugesichert hat, müssen die versicherten jetzt in die eigene Tasche greifen. Schuld daran soll die neue Regierungskoalition sein, wenn man den Worten von bekannten Personen Glauben schenken darf.
Diese sind auch genauso der Meinung, dass es für die Bürger nicht länger hinzunehmen ist, dass jeder Angst um seinen Arbeitsplatz hat und immer mehr für die eigene Gesundheit bezahlen muss. Tatsächlich ist es in der heutigen Zeit schon die Regel, dass gerade ältere Menschen mit wenig Einkommen den Gang zum Arzt immer länger aufschieben. Praxisgebühr und hohe Kosten für Medikamente sind hier dran Schuld. Jetzt sollen diese Menschen noch mehr bezahlen. Für viele ist dies nicht leistbar. Auch Familien mit Kindern würden solche Zuzahlungen härter treffen. Hier wird sowie so schon jeder Euro zweimal herumgedreht. Das ungerechte hier dran ist aber, dass die Einnahmen der Pharmaindustrie und die der Ärzte immer weiter steigt.
Unabhängig von seinem Einkommen soll jeder deutsche Bundesbürger in Zukunft sechs Euro mehr dazu bezahlen. Ab dann zählt das Einkommen und dann sind die Preise viel höher die gezahlt werden müssen. Im ersten Moment hören sich zehn Euro vielleicht nicht viel an, doch wird dies auf ein ganzes Jahr und mit drei Familienmitgliedern gerechnet kommt eine schöne Summe zusammen. Von diesem Geld könnte man eine Menge anderer wirklich nützlicher Dinge kaufen. Dinge die der Familie zugutekommen würden.
No commentsKaiserlich versichert – ab jetzt nicht mehr?
Seit 37 Jahren wirbt Herr Kaiser für die Versicherungsleistungen der Hamburg-Mannheimer Versicherung. Auch wenn die Hamburg-Mannheimer Versicherung bereits seit 1997 dem Versicherungs-Konzern ERGO angehört, so konnte man dies in den Werbezeilen des Versicherers nicht erkennen.
Dies soll sich jetzt ändern, denn der Konzern ERGO baut um: sowohl die Hamburg-Mannheimer als auch die Victoria Versicherung, zwei Versicherungsmarken, die sich in der Vergangenheit einen eloquenten Kundenstamm aufgebaut haben, werden verschwinden – bleiben wird nur der Name ERGO, denn die über 20 Millionen abgeschlossenen Versicherungsverträge innerhalb Deutschlands werden künftig auch namentlich vom Konzern ERGO betreut.
Aber warum plötzlich dieser Sinneswandel, in den letzten 12 Jahren durfte die Hamburg-Mannheimer doch auch noch mit Herrn Kaiser werben?
Schuld an dieser internen Geschäftsumwandlung ist das Aus von Arcandor mit Quelle und Karstadt. Die Karstadt-Quelle-Versicherung gehörte ebenfalls seit 7 Jahren der ERGO Gruppe an und wird ebenfalls im kommenden Jahr mit einem neuen Namen erstrahlen: Ergo Direkt Versicherungen.
Diese Entscheidung ist der Auslöser dafür, dass auch im zweiten Halbjahr des Jahres 2010 mit Änderungen zu rechnen ist, insbesondere das Aus der Hamburg-Mannheimer als solche. Der gesamte Marktauftritt soll geändert werden.
Auch die DAS Rechtsschutzversicherung ist von diesem Wandel betroffen.
Der Ergo-Chef Torsten Oletzky möchte diesen Schritt damit begründen, dass der Konzern in den letzten Jahren nicht deutlich genug gemacht habe, dass sowohl Victoria-Versicherungen, wie auch Versicherungen der Hamburg-Mannheimer und des Karstadt-Quelle-Direktversicherers im Grunde genommen aus einer Hand stammen. Dies soll sich zukünftig ändern, wofür auch horrende Geldsummen eingeplant sind.
Die Pluralität verschwinde jedoch nicht gänzlich, so der Konzern-Chef, auch in der Zukunft wird es die DAS Rechtsschutzversicherung namentlich geben oder auch die DKV Krankenversicherung.
No commentsMehr Geld bei Lebensversicherungskündigung
Die Kündigung einer Lebensversicherung soll wohl überlegt sein, denn bisher verhielt es sich so, als dass die Versicherungsnehmer nur einen geringen Teil ihres Geldes zurückbekamen. Der sogenannte Rückkaufswert wird generell durch Bearbeitungsgebühren und Co. vermindert.
Seit Jahren versuchen Verbraucherschützer gegen diese „Machenschaften“ der Lebensversicherung vorzugehen. Erreicht werden soll das Ziel, dass auch bei der Kündigung einer Lebensversicherung höhere Gelder zurückgezahlt werden und die sogenannten „Bearbeitungsgebühren“ oder „Provisionen“ vom Versicherer nicht berechnet werden können.
Ein neues Urteil bringt nunmehr Licht ins Dunkle und lässt viele Versicherungsnehmer hoffen, zukünftig mehr als nur einen geringen Anteil ihres Geldes zurückzuerhalten, wenn sie ihre Lebensversicherung kündigen.
Ein Urteil aus dem Jahre 2005 vom Bundesgerichtshof hatte seinerzeit entschieden, dass Verträge, die bis zum Jahre 2001 in Kraft getreten sind, mit höheren Rückkaufswerten bestückt werden müssten, mit mindestens 50%.
Die Versicherer stimmten diesem zwar zu, fanden jedoch eine Lücke und beschlossen, dass Verträge, die nach dem Jahre 2001 geschlossen wurden, als neue Produktgeneration gehandelt würden und somit auch wiederum anderen Gesetzen bzw. Urteilen unterliegen. Tja, Pech für die Versicherer, denn hier entschied das Landgericht Hamburg, dass auch Verträge bis zum Jahre 2007 dem BGH-Urteil unterliegen würden.
Ruhe in diesem Verfahren gibt es erst seit Januar 2008, denn jetzt schreibt der Gesetzgeber vor, dass mindestens 85% der eingezahlten Beträge den Rückkaufswert ausmachen müssen.
Alles gut und schön, mag man jetzt vermuten, aber das Ganze hat noch einen Haken. Bisher sind die entsprechenden Urteile noch nicht rechtskräftig. Es wird vielmehr davon ausgegangen, dass die Versicherer bezüglich dieser Entscheidungen wiederum den BGH bemühen werden. Bis hier eine Entscheidung getroffen wird, können locker 2 Jahre vergehen.
No commentsKein Weihnachtsshopping 2010
Nur noch in diesem Jahr ist es möglich, an den vier Adventssonntagen in Großstätten wie zum Beispiel Berlin shoppen zu gehen. Dies hat das Karlsruher Bundesverfassungsgericht jetzt bestimmt. Dieses gab hiermit der Klage von Kirchen und anderen Fraktionen recht. Diese sehen den Sonntag als Feiertag und Ruhetag an. Arbeitgeber dürften demnach nicht aus reiner Profitgier ihre Mitarbeiter an Sonntagen arbeiten lassen.
Die einen freut es, die andern sind traurig. Viele Menschen arbeiten den ganzen Tag und das von Montag bis Samstag. Diese Personen sind dann natürlich dankbar, wenn am Sonntag die Geschäfte zum Einkaufen geöffnet sind. Die Mitarbeiter der Kaufhäuser hingegen dürfte es freuen, dass sie nun ab nächstem Jahr nicht mehr aufzustehen brauchen.
Somit wurde das Urteil von 2006 außer Kraft gesetzt. Hier hieß es, dass an den vier Adventssonntagen die Geschäfte von 13- 20 Uhr öffnen dürften. Außerdem dürften an zwei Sonntagen im Jahr die Kaufhaustüren geöffnet werden. Diese beiden Tage sollen auch erhalten bleiben, es dreht sich bei dem neuen Urteil nur um die Sonntage vor Weihnachten. Kirchen haben schon lange gefordert, die persönlichen Bedürfnisse der Menschen zu achten. Und mehr nach kirchlichen Ansichten zu entscheiden.
Die Ladenbetreiber hingegen ärgert das neue Urteil. Sie müssen im nächsten Jahr mit hohen Einbußen rechnen, da diese vier Tage die Verkaufstärksten kurz vor Weihnachten sind. Es kann damit gerechnet werden, dass gegen das neue Urteil Einspruch erhoben wird.
Dieses Jahr sollte man also noch die Adventssonntage genießen und an den verbleibenden drei ausgiebig shoppen gehen. Es könnte schließlich das letzte Mal sein.
No commentsNeues Kreditsystem für Rentner
Rentner konnten bislang von Banken und Co. keine horrenden Kredite erwarten dürfen, selbst wenn sie ein Eigenheim besitzen, die Renten und Sicherheiten sind einfach zu klein und das Risiko zu hoch!
Aber das hat sich jetzt geändert, denn die DKB bietet die Möglichkeit einer sogenannten Umkehrhypothek an. In Deutschland ist dieses Kreditform völlig neu und auch nur bei der DKB zu beantragen. Ab Januar 2010 schließt sich die Förderbank Schleswig-Holstein dieser Umkehrhypothekenmöglichkeit an.
Rentnern soll damit die Gelegenheit gegeben werden, eine Hypothek auf ihr Haus aufnehmen zu können, die weder verzinst, noch zurückgezahlt werden muss. In der Praxis geschieht dies so, als dass der Rentner die Summe in Einem oder in Form einer Zusatzrente ausgezahlt bekommt und eine Hypothek aufs Haus eingetragen wird. Die Rückzahlung des Kredits wird erst dann fällig, wenn der Rentner verstorben ist. Entweder die Erben zahlen den Kredit zurück und behalten das Haus oder das Haus wird verkauft und die Hypothek dementsprechend getilgt.
Wer jetzt der Meinung ist, dass für die Erben ein Risiko besteht, der irrt gewaltig, denn ausschließlich das Haus ist als Sicherheit für diesen Kredit vorhanden, nicht jedoch die Vermögen etwaiger Erben. Man muss sich hier zunächst einmal an den Gedanken gewöhnen, dass der Kredit zinsfrei ist und keine Raten gezahlt werden müssen, aber dann dürfte man wohl davon ausgehen dürfen, dass viele Menschen diese Kreditvariante wahrnehmen dürften, um beispielsweise auch Renovierungen und Sanierungen vornehmen zu können, die sie sich mit der Rente nicht hätten leisten können.
Dennoch, auch wenn dies verlockend klingt, sollte man sich sehr genau darüber informieren.
No commentsStrom ab Januar 2010 teurer
Es ist mal wieder soweit, die Stromkonzerne erhöhen die Kosten und die Verbraucher dürfen draufzahlen.
Im Schnitt wollen die Stromversorger ihre Preise um ca. 4,7% erhöhen. Hierzu gehören die EWE, die EnBW und auf jeden Fall Vattenfall. Aufgrund der Tatsache, dass die Netzentgelte höher wären, müsse man diese Strompreiserhöhung einbauen.
Dies bedeutet für den Verbraucher, dass er wiederum Strompreise vergleichen muss, denn eine solche Strompreiserhöhung kann einen Stromwechsel begründen. Man sollte hier allerdings bedenken, dass rund 40 Stromanbieter ihre Preise um ca. 4,7% erhöhen wollen, wozu nicht nur die großen Stromversorger zählen, sondern auch zahlreiche kleinere Unternehmen.
Dennoch kann man einige Hundert Euro im Jahr sparen, wenn man einen günstigeren Stromanbieter auswählt. Hierbei sollte beachtet werden, dass man die gesamten Leistungen im Auge hat und nur dann wechselt, wenn auch wirklich die gleichen Leistungen wie zuvor gegeben sind.
Der Dezember 2009 dürfte daher zu einem Themenmonat „Strom“ werden, da viele Menschen gerade jetzt wieder schauen werden, wo sie ihre Stromversorgung günstiger ergattern können.
Zwar wird über die anstehende Stromversorgung stark debattiert, denn Verbraucherschützer finden diesen erneuten Stromkostenanstieg als unverschämt, allerdings wird man hier wohl kaum gegen ankommen, so dass einem im Grunde nur bleibt, entweder den neuen Stromtarif zu bezahlen oder sich nach einem günstigeren Anbieter umzuschauen und die Stromerhöhung so ein wenig im Zaum zu halten.
Wer sich über diese Verteuerung erkundigen möchte, findet die unterschiedlichsten Beiträge. Stromversorger stehen selbstverständlich auf dem Standpunkt, dass ihnen nichts anderes übrig bleibt, als die Stromkosten zu erhöhen, Verbraucher und Verbraucherschützer sehen dies jedoch anders.
No commentsLufthansa zu Preissenkungen gezwungen?
Ein jeder kennt das Verlangen nach günstigen Flugpreisen, so dass man sich eher einem Billigflug annimmt, statt hier auf teure Preise der Lufthansa zu setzen.
Der Vize-Chef des Lufthansa-Konzerns hat mitgeteilt, dass das Unternehmen in der Zukunft profitabler werden will, insbesondere was Kurzstreckenflüge angeht. Hier wurde wohl jetzt erkannt, dass die Billigfluggesellschaften der Lufthansa die Gäste abspenstig machen können, und zwar effizienter als zunächst von der Lufthansa angenommen. Hier wird davon gesprochen, dass man die günstigen Preise unterschätzt habe.
Es ist nie zu spät – jetzt möchte die Lufthansa verstärkt gegen die Konkurrenz ankämpfen und die Preise für Kurzflüge kürzen. Langstrecken-Flüge seien sowieso für die Gewinne weniger wert.
Erreicht werden soll das Ziel der Kürzung um 40%, um den Billiganbietern mächtig auf die Schleppe zu treten. In der Vergangenheit sei die Brutalität des Wettbewerbs durch die Airlines, die ihre Flüge für Lau anbieten, scheinbar unterschätzt worden, so dass jetzt endlich eingegriffen werden müsse und die Preise neu überdacht werden sollen.
Das wird die Verbraucher freuen, denn auch wenn viele Menschen die Billigflüge buchen, damit sie Geld sparen, so fühlen sie sich oftmals nicht wirklich wohl dabei. Die Lufthansa bleibt nun einmal ein wichtiger Name in der Reisebranche, was sich sicherlich auch nicht so schnell ändern wird.
Umso schöner, wenn die Lufthansa zukünftig ihre Preise senkt, so dass wieder mehr Verbraucher auf die Qualität dieses Konzerns zurückgreifen können. Oftmals liegt es ja wirklich nur am Geld und nicht an der fehlenden Sympathie gegenüber einem Unternehmen. Die Sicherheit spielt ebenfalls eine große Rolle, aber da braucht die Lufthansa sich sicherlich keine Sorgen machen.
No commentsWeihnachtsgeld vom Finanzamt?
Wer bis zum 30.11.2009 handelt und mit seiner Steuerkarte zum Stadtbüro eilt, um sich einen Steuerfreibetrag auf die Lohnsteuerkarte eintragen zu lassen, der genießt im Dezember ein erhöhtes Nettogehalt. Der Freibetrag wird vom Arbeitgeber in der Dezember-Abrechnung berücksichtigt und bringt eine Erhöhung des Nettobetrages mit sich.
Gerade zu Weihnachten können Familien und Co. mehr Geld gebrauchen, denn nicht nur die Weihnachtsgeschenke reißen teilweise ein tiefes Loch in die Geldbörse, sondern auch der Wunsch nach ein wenig Luxus in diesen kaltfröhlichen Weihnachtstagen. Ein leckeres Essen, eine Flasche Wein, der Luxus, einmal nichts tun zu müssen – alle diese Dinge sind nicht gerade günstig, vor allem dann nicht, wenn man Kinder hat, die teure Weihnachtswünsche haben oder auch an diesen Tagen Unternehmungen wünschen, die halt meistens Geld kosten.
Wenn man sich eine finanzielle Zusatzspritze im Dezember verschaffen möchte, dann sollte man noch bis zum 30.11.2009 handeln und den Freibetrag auf die Lohnsteuerkarte eintragen lassen, denn der Arbeitgeber wird diesen Freibetrag noch im Dezember auf der Gehaltsabrechnung berücksichtigen und dementsprechend ein höheres Nettogehalt auszahlen.
Wie man diesen Freibetrag erhält und welche Höhen möglich sind, erfährt man direkt beim Finanzamt, im Stadtbüro oder auch im Internet auf entsprechenden Webseiten, wie zum Beispiel steuertipps.de.
Dieser Freibetrag lenkt selbstverständlich nicht von der üblichen Steuererklärung ab, die man natürlich dennoch vornehmen muss. Hierzu gibt es aber ebenfalls im Internet Infos und auch Programme, die eine Steuererklärung fast von selbst erstellen. Auf diese Art und Weise spart man sich auch noch Kosten für einen teuren Steuerberater, dessen Kosten man zwar auch steuerlich absetzen kann, aber halt erst in der Steuererklärung für das Jahr 2010.
No commentsEndlich werden Studienkosten als Werbungskosten abgesetzt
Studierende, die schon eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können, blieben bislang auf einem Großteil der entstandenen Studienkosten sitzen. Sie durften maximal 4.000 Euro der Gesamtkosten jährlich als Sonderausgaben beim Finanzamt geltend machen.
Doch dies hat sich nun geändert. Denn die Studienkosten für das Erststudium nach abgeschlossener Berufsausbildung können nach zwei aktuellen Urteilen des Bundesfinanzhofs jetzt als Werbungskosten deklariert werden. Damit ist es endlich möglich, die Kosten in voller Höhe abzusetzen.
Eine Voraussetzung muss hierfür allerdings erfüllt werden. Das gewählte Studium muss einen direkten Bezug zur späteren Arbeit haben. Außerdem können die Kosten für ein Master- oder Zusatzstudium genauso geltend gemacht werden, wie die Kosten für ein Pflichtpraktikum, eine Umschulung, eine Promotion, eine berufliche Fortbildung oder eine neue Berufsausbildung.
Selbst sämtliche Gebühren und Zinsen, sowie alle Kosten für Arbeitsmittel oder eventuelle Kosten einer doppelten Haushaltsführung müssen vom Finanzamt anerkannt werden. Einen weiteren wichtigen und lohnenswerten Hinweis gab es von der Stiftung Warentest.
Darin heißt es, dass auch spezielle Kurse, zum Beispiel für die Schulung der sozialen Kompetenz, als Werbungskosten deklariert werden dürfen, sofern sie einen direkten Bezug zur aktuellen Arbeit vorweisen. Damit ist es endlich möglich, weitaus mehr Weiterbildungskosten steuerlich geltend zu machen als es noch vor Kurzem möglich gewesen wäre.
No comments

