Badewetter für den Hund: Wie wird der Ausflug zum Wasser zu einem unbeschwerten Erlebnis?

Hund tobt im Wasser.

Das Sommerwetter zeigt sich bisher von seiner besten Seite, die Sonne lockt zeitweise Menschen und auch ihre Hunde ins Freie. Was gibt es auch Schöneres für Hund und Herrchen, als sich von der Sonne verwöhnen zu lassen?

Bei Temperaturen an manchen Tagen zwischen 25 und 30 Grad ist da natürlich auch mal eine Abkühlung fällig – schließlich möchte sich unser vierbeiniger Freund zwischendurch mal erfrischen. Gewässer gibt es in allen Regionen Deutschlands genug. Nicht aber alle Gewässer sind für Hunde geeignet, teilweise gelten sogar Badeverbote für Hunde.

Warum ist ein See der beste Badeplatz für Hunde?

Badeseen, Teiche, Flüsse oder Bäche: Wo kann Ihr Liebling sich am besten und am sichersten erfrischen? Fließgewässer sind zwar fast überall erreichbar, haben aber auch ihre Tücken. Durch Strömungen in Flüssen und auch größeren Bächen ist es schon zu vielen Unfällen gekommen, wenn ein Hund abgetrieben wurde. Leider unterschätzen viele Hundefreunde die Gefahr für ihre Wasserratte und auch sich selber. In der Vergangenheit sind immer wieder Menschen bei dem Versuch ertrunken, ihren Hund zu retten. Daher ist unsere klare Empfehlung: Suchen Sie sich einen See aus, wo das Baden für Hunde ausdrücklich erlaubt ist – und wenn es auch mal ein paar Kilometer zu fahren sind. Die Sicherheit geht vor. In einem See gibt es so gut wie keine Strömungen, die Wasserkante ist flach und für einen eventuellen Rettungsversuch bringen Sie sich auch nicht in Gefahr. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie ebenso gut schwimmen können wie Ihr Bello.

Welche Regeln gelten für Hunde an Badeseen?

Traurig ist, dass an vielen Seen in Deutschland Hunde nicht erwünscht sind. Meistens weist ein Verbotsschild darauf hin, dass Vierbeiner am Wasser nicht baden dürfen. Dort, wo Ihr Liebling aber baden darf, gilt es trotzdem einige Regeln zu beachten. Dazu gehört in erster Linie, dass Häufchen des Hundes unmittelbar entfernt werden. Die meisten Hundefreunde bewegen sich barfuß am Wasser und da ist ein Tritt in die Hinterlassenschaft eines Hundes wahrlich kein Vergnügen. Achten Sie vor allem darauf, dass sich Ihr Liebling nicht in unmittelbarer Nähe zu Badegästen das Fell nach dem Baden ausschüttelt. Suchen Sie sich dafür ein stilles Eckchen, wo Ihr Hund niemandem zu nahe kommt.

Wichtig zum Baden ist, dass der Hund möglichst nicht geschoren wird. Das dichte Fell bietet Schutz gegen eine mögliche Unterkühlung, denn von der Sonne ab ins Wasser ist der Temperaturunterschied schon beträchtlich. Nach dem Bad ist ein schattiges Plätzchen besser als die pralle Sonne. Denken Sie immer daran, dass Ihr Hund nicht schwitzen kann, lediglich die Pfoten besitzen Schweißdrüsen. Ein Platz an der Sonne ist aus Ihrer Sicht vielleicht optimal, um den Teint aufzufrischen, für den Vierbeiner aber nicht zu bevorzugen.

Wie können Unfälle vermieden werden?

Dort, wo sich viele Menschen aufhalten, wird zwangsläufig auch Müll liegen gelassen. Nicht selten liegen im Sand Scherben oder andere spitze Gegenstände, die achtlos entsorgt wurden. Die Verletzungsgefahr ist dabei nicht zu unterschätzen. Achten Sie darauf, an welcher Stelle Sie mit Ihrem Liebling ans Wasser gehen und schauen, ob keine Gegenstände, die zu Verletzungen führen können, am Wasser liegen. Nicht selten werden Badeseen des Abends oder in der Nacht zu heimlichen Grillpartys aufgesucht. Es können Essensreste, Verpackungsmüll oder eben auch Scherben herumliegen. Vor allem bei Fleischresten ist es schon passiert, dass Hunde diese mit den Resten der Verpackung verschlungen haben. Da Kunststoff für Hunde nun einmal unverdaulich ist, wird der Gang zum Tierarzt dadurch unvermeidlich sein und unter Umständen eine teure Operation notwendig werden. Informationen dazu finden Sie bei: https://www.vergleichen-und-sparen.de/hundeopversicherung/

Wichtig ist vor allem eines: Lassen Sie Ihren Hund nur ins Wasser, wenn er als richtige Wasserratte durchgeht. Ansonsten besteht Ertrinkungsgefahr. Daher sollten Sie für Ihren Liebling auch nur Stellen aufsuchen, wo das Wasser flach abfällt und Sie noch im Stehen zu Ihrem Hund gelangen können, falls er sich in einer Notlage befindet. Lassen Sie den Hund niemals dort ins Wasser, wo die Uferböschung kein Herauskommen ermöglicht. Leider kommt es häufig vor, dass Hundefreunde ihren Liebling vor dem Ertrinken retten wollen und dabei selber ihr Leben lassen, weil sie nicht mehr ans Ufer gelangen. Deshalb sind Fließgewässer oder Seen mit unbekannten Strömungen auch absolut tabu – es besteht ansonsten Lebensgefahr.

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