Pfötchen weg – davon wird Ihre Katze dick

Immer auf das Gewicht zu achten ist schon sehr anstrengend und fordert viel Disziplin. Das geht vielen von uns so, wenn wir regelmäßig den Blick auf die Ziffern unserer Waage werfen.

Viele Tierfreunde haben aber nicht nur mit sich selbst viel zu tun, sondern auch mit ihrer Katze. Denn trotz reichlich Bewegung kann falsches Futter dazu führen, dass unsere Samtpfote irgendwann zum Moppelchen mutiert. Das verursacht wiederum im Alter diverse gesundheitliche Probleme. Wir zeigen Ihnen die Dickmacher und geben Ihnen Tipps gegen das Übergewicht.

Ist Fisch ein Dickmacher?

Nach unserem Verständnis eher weniger. Fisch ist gesund und enthält die notwendigen Omega-3-Fettsäuren, die unser Liebling zur Stärkung seines Immunsystems benötigt. Diese wertvollen Stoffe sind vor allem in Lachs und Thunfisch enthalten. Auf der anderen Seite sind gerade diese Fischsorten sehr kalorienreich und können, sofern diese auch noch in Öl eingelegt sind, für Hüftgold bei der Katze sorgen. Achten Sie bei der Auswahl dieser Fischsorten und auch anderer Meerestiere ruhig mal auf den Fettgehalt.

Ohne Fleisch geht es nun mal nicht

Fleisch ist ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil der Katzennahrung. Je höher der Fleischanteil im Nass- oder Trockenfutter ist, desto hochwertiger ist es. Allerdings enthalten manche Fleischsorten mehr Fett als andere Fleischsorten. Gänsefleisch ist beispielsweise viermal so fettig wie Kalbfleisch. Auch hier können wir nur sagen: Schauen Sie mal bei den Inhaltsstoffen auf der Verpackung genauer hin. Wenn Sie Ihre Katzen barfen, so informieren Sie sich ruhig über die verschiedenen Fleischsorten. Sie werden schnell feststellen, welche hier fettarm sind und daher deutlich weniger zu Übergewicht führen.

Verzicht auf Leckerlis?

Nein, das geht gar nicht. Schließlich geht Liebe durch den Magen und das weiß auch unsere Samtpfote. Eine kleine Belohnung hier und da ist also nicht verwerflich. Achten Sie aber darauf, dass Sie den Anteil der Leckerlis in die gesamte Nahrungsmenge eines Tages mit einkalkulieren. Sonst setzt Ihr Stubentiger Speck an. Sinnvoll sind hier beispielsweise kleine gefriergetrocknete Snacks, die einen möglichst hohen Fleischanteil und nur wenige Zusatzstoffe haben. Diese Leckerlis schlagen nicht so sehr auf die Hüfte.

Katzenmilch – eine sehr kalorienreiche Delikatesse

Für unsere Sofalöwen ist Katzenmilch sehr lecker, geradezu eine Delikatesse. Kein Wunder, enthält Katzenmilch doch viele Fette. Daher kann ein Schälchen mit der Katzenmilch durchaus zur Hüftlastigkeit führen. Wie bei den Leckerlis gilt auch hier: Kalkulieren Sie die Menge der verabreichten Katzenmilch in die gesamte Futtermenge der Katze mit ein. Wenn Ihre Katze außerdem regelmäßig Leckerlis bekommt, dann ist Wasser gegen den Durst deutlich besser und auch unbegrenzt verfügbar – ohne  Fette und Kalorien.

Naschen vom Tisch

Unsere kleinen Kalorienbomben sprengen auch das Gewicht unserer Katze. Ein Scheibchen Wurst hier, ein Stückchen Käse dort. Wenn wir mal en Fettgehalt einer Scheibe Salami betrachten, so ist das für die Katze wie für uns eine ganze Tüte Chips. Das macht sich auf Dauer schon bemerkbar. Selbst ein größeres Stückchen Käse von 20 Gramm enthält ungefähr so viel Fett wie ein Hamburger.

Kampfansage gegen das Übergewicht

Natürlich sind unsere Samtpfote Genießer und kleine Gourmets. Da lässt es sich kaum vermeiden, dass sie Nahrungsmittel abbekommen, die ein bisschen auf die Hüfte schlagen. Wir sündigen ja schließlich auch mal zwischendurch. Dagegen hilft vor allem eins: Viel Bewegung. Spielen Sie daher regelmäßig mit Ihrem Liebling, animieren sie seinen Jagdinstinkt und die Neugier. So kann sich Ihre Katze am besten gegen drohendes Übergewicht wehren.

Weniger ist oft mehr

Der Napf Ihrer Katze muss nicht immer gefüllt sein. Sie brauchen also kein schlechtes Gewissen haben, wenn der Napf mal leer ist und Ihre Samtpfote lauthals darüber ihren Unmut zum Ausdruck bringt. Vielleicht war sie es ja in der Vergangenheit gewohnt, sich immer bedienen zu können. Besser sind viele kleine Häppchen im Laufe des Tages. Von der Natur aus sind Katzen Einzelgänger und mussten in freier Wildbahn selten das Futter mit den Artgenossen teilen. Daher konnte die Katze in Ruhe ihre Beute in kleinsten Mengen über den Tag verteilt fressen.

Lieber einmal mehr die Futterpackung studieren

Es ist manchmal einfach lästig, immer das Kleingedruckte auf der Futterverpackung zu lesen. Aber nur so kommen Sie den einzelnen Bestandteilen auf die Spur und sehen, welches Futter viele Fette und Kalorien enthält. Dazu kommen auch noch Inhaltsstoffe wie Zucker und Glutamat, die als Geschmacksverstärker dienen. Achten Sie mal hier auf die Mengen und Sie werden sehen, wieviel davon Ihre Katze eigentlich am Tag aufnimmt. Hier können Sie mit der richtigen Futterwahl auf jeden Fall Übergewicht vermeiden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.