Der Sommer ist die aufregendste Jahreszeit für Katzen

Katze und Hummel

Die Sonne verwöhnt uns Menschen und unsere Stubentiger, denn die Abende sind lange hell. So können wir den Sommer genießen und uns die Sonne auf die Haut oder auch auf den Pelz scheinen lassen.

Draußen steht alles in prächtiger Blüte und abends laden die Temperaturen zu Entspannung auf der Terrasse oder dem Balkon ein. Ihre Katze wird die Jahreszeit genießen, im Freien herumstromern und sich irgendwann müde auf sein Ruhekissen zurückziehen. Woran müssen Sie denken, damit Ihr kleiner Liebling gesund und munter durch den Sommer kommt?

Aufpassen beim Grillen – Verbrennungsgefahr für Katzen!

Das warme Wetter führt dazu, dass viele Menschen im Garten oder auf der Terrasse mal ein Stück Fleisch oder ein paar Würste auf den Grill legen. Genuss pur für viele. Beim Anzünden des Grills gilt es aber, besonders vorsichtig zu sein. Katzen sind schließlich neugierige kleine Wesen, die sich schnell eine Verbrennung zuziehen können, wenn der Grill schlagartig mit flüssigem Grillanzünder entfacht wird. Herumspritzende Flüssigkeiten können böse Verbrennungen verursachen. Ebenso müssen Sie daran denken, dass das Verfüttern von Grillgut nicht gesund ist. Allein schon die Würzung des Fleisches kann dazu führen, dass Ihre Katze Problem mit der Verdauung bekommt. Knochenreste, vor allem von Geflügelfleisch, können beim Verzehr schnell splittern und innere Verletzungen verursachen. Daher ist es besser, wenn Sie Ihrer Katze mit speziellen Leckerlis am Grillabend teilhaben lassen.

Insektenstiche können für die Katze schlimme Folgen haben

Insektenstiche sind in der Regel unangenehmen und müssen nicht zwangsläufig schwerwiegende Folgen haben. Ist die Katze allerdings gegen Insektenstiche allergisch, dann kann ein Stich schon bedrohlich sein. Unsere Stubentiger jagen gerne Fliegen hinterher, da kann es schnell passieren, dass dem Jagdtrieb auch mal eine Biene oder eine Wespe zum Opfer fällt. Die wehren sich natürlich auf ihre eigene Art und Weise – sie stechen zu. Ist die Katze allergisch gegen Stiche, dann bilden sich auf der Hautoberfläche flüssige Bläschen, die sogenannten Quaddeln. Dabei kann es auch zu Atemnot kommen. Versorgen Sie den Stich mit Kühlpacks und versuchen Sie den Stachel zu entfernen. Bei einem Stich in den Rachenraum muss der betroffene Bereich von außen gekühlt werden, um das Anschwellen der Atemwege zu verhindern. Suchen Sie unmittelbar einen Tierarzt auf.

Machen Sie den Balkon sicher für Ihre Katze

Viele Menschen verfügen nicht über die Möglichkeit, im Garten zu entspannen. Dann muss zum Beispiel in Mehrfamilienhäusern der Balkon zum Aufenthalt in der Sonne herhalten. Das wird natürlich auch der Katze gefallen. Vor allem reine Wohnungskatzen genießen die Abwechslung an der frischen Luft. Wichtig ist dabei, dass der Balkon mit einem Katzennetz zu allen Seiten gesichert wird. Vögel, Schmetterlinge oder Fliegen können den Jagdtrieb der Samtpfote auslösen. Nicht, dass der Stubentiger dabei versehentlich vom Balkon springt. Dazu bieten verschiedene Pflanztöpfe reichlich Erkundungsmöglichkeiten für die Katze. Achten Sie aber darauf, dass es sich nicht um schädliche Pflanzen für die Katze handelt. Kakteen sollten Sie ebenfalls vermeiden. Dazu schafft Sie mit kleinen Aussichtsplattform die Möglichkeit, die Welt außerhalb des Balkones zumindest mit den Augen zu erforschen. Wird die Sonneneinstrahlung zu groß, schicken Sie Ihren Stubentiger rein oder Sie verschaffen ihm ein schattiges Plätzchen, wo er sich zurückziehen kann.

Denken Sie an Wurmkuren für Ihre Katze

Freigängerkatzen lieben es, ihre Umgebung draußen zu erforschen. Sie ernähren sich dort überwiegend von Vögeln oder Mäusen. Katzen fressen Mäuse mit Knochen, Fell und auch fast allen Innereien. Die Ernährung ist somit eigentlich ausgewogen, wäre da nicht das Krankheitsrisiko: Schließlich kann Ihre Katze ohne weiteres Mäuse erlegen, die zuvor giftige Pflanzen oder Mäusegift gefressen haben. Das führt natürlich dazu, dass Ihr Liebling selber auch eine Vergiftung erleidet. Achten Sie daher unbedingt beim Heimkommen darauf, ob Ihre Katze Vergiftungserscheinungen zeigt. Dazu gehören Erbrechen, Mattigkeit, Appetitlosigkeit oder auch Durchfall. Bei einem Verdacht sollten Sie nicht abwarten, sondern lieber zum Tierarzt fahren. Manche Gifte entwickeln ihre Wirkung nur sehr langsam, dann kann es für eine Behandlung aber schon zu spät sein. Darüber hinaus sollte Ihr Freigänger regelmäßig einer Wurmkur unterzogen werden, damit Parasiten, die durch die Nahrung aufgenommen werden, keine Chance der Verbreitung haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.